11 Tage Rundreisen Botswana & Simbabwe: Flug-Safari vom Okavango zu den Viktoriafällen

€8,599.00

13-tägig inkl. Flüge Deluxe-Safari-Lodges/4-Sterne-Hotel mit Verpflegung Inkl. Besuch der gigantischen Viktoriafälle

Zwischen den Wasserwegen des Okavango-Deltas, den wildreichen Ebenen des Moremi-Wildreservats und den Elefantenherden am Chobe-Fluss entfaltet sich Botswanas faszinierende Natur. Buschflüge, Pirschfahrten sowie Safaris per Boot und Mokoro eröffnen immer neue Perspektiven, bevor die mächtigen Viktoriafälle den eindrucksvollen Abschluss bilden.

Kategorie: Fernreisen, Geführte Rundreisen, Kleingruppen-Rundreisen, Luxusurlaub, Länderkombinationen

Unterkunft:

  1. Ilala Lodge, Victoria Falls
  2. Xakanaxa, Tlogoeankwes
  3. Nxamaseri Island Lodge, Kajaja
  4. Chobe Game Lodge, Kasane

weitere Informationen + Buchung

Artikelnummer: bm1702082317 Kategorie: Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
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Beschreibung

11 Tage Botswana und Simbabwe: Flug-Safari vom Okavango-Delta über Moremi und Chobe bis zu den Viktoriafällen – mit Lodges und Verpflegung.

11 Tage Rundreisen Botswana & Simbabwe: Flug-Safari vom Okavango zu den Viktoriafällen

Diese Reise verbindet einige der charakteristischen Landschaften des südlichen Afrikas miteinander. Zwischen den Wasserwegen des Okavango-Deltas, den wildreichen Ebenen des Moremi-Wildreservats und den Elefantenherden am Chobe-Fluss wechseln die Perspektiven beinahe täglich. Buschflüge, Pirschfahrten, Bootsfahrten und Ausflüge im Mokoro bringen Sie nah an eine Natur heran, deren Rhythmus von Wasser, Jahreszeiten und Tierwanderungen bestimmt wird.

Den Abschluss bilden die Viktoriafälle in Simbabwe. Dort stürzt der Sambesi über eine breite Felskante in eine schmale Schlucht. Je nach Wasserstand steigen dichte Gischtwolken auf, während Aussichtspfade immer wieder neue Blicke auf die Fälle freigeben.

Wichtiger Hinweis zur Reisedauer: Die eigentliche Rundreise wird mit 11 Tagen beschrieben. Durch internationale Hin- und Rückflüge kann sich eine Gesamtreisedauer von 13 Tagen ergeben. Maßgeblich sind die konkreten Flugzeiten und Reiseunterlagen des Veranstalters.

Zwischen Wasseradern, Savanne und donnernder Gischt

Das Okavango-Delta wirkt auf den ersten Blick wie ein landschaftliches Rätsel. Ein großer Fluss erreicht nicht das Meer, sondern verteilt sein Wasser in der Kalahari auf ein Geflecht aus Kanälen, Lagunen, Inseln und Überschwemmungsflächen. Dadurch entsteht ein Lebensraum, in dem Antilopen durch flaches Wasser ziehen, Elefanten an Schilfgürteln auftauchen und Flusspferde tiefe Rinnen offenhalten.

11 Tage Rundreisen Botswana & Simbabwe: Flug-Safari vom Okavango zu den Viktoriafällen

Die Reise setzt bewusst auf unterschiedliche Safariarten. Vom Geländewagen aus lassen sich größere Distanzen zurücklegen. Eine Bootsfahrt eröffnet freie Sicht auf Uferzonen und Wasservögel. Im Mokoro, einem schmalen traditionellen Einbaum beziehungsweise seiner modernen Variante, gleiten Reisende beinahe lautlos durch flache Kanäle. Während eines Buschfluges zeigt sich wiederum, wie fein verzweigt das Delta tatsächlich ist.

Später verändert sich die Landschaft. Im Moremi-Wildreservat treffen offene Ebenen, Mopane-Wälder, Inseln und Feuchtgebiete aufeinander. Am Chobe-Fluss konzentriert sich das Leben häufig am Wasser. Den stimmungsvollen Kontrast dazu bilden die Viktoriafälle mit tropisch wirkender Vegetation, Felsenschluchten und dem weithin hörbaren Rauschen des Sambesi.

Flug-Safari: kurze Wege und weite Blicke

Eine Flug-Safari mit Kleinflugzeugen reduziert lange Fahrstrecken zwischen abgelegenen Regionen. Viele Camps im Delta sind auf dem Landweg nur eingeschränkt oder saisonabhängig erreichbar. Die Transfers per Buschflug gehören daher nicht nur zur Logistik, sondern bereits zum Reiseerlebnis.

Die Maschinen fliegen häufig in vergleichsweise niedriger Höhe. Bei klarer Sicht erkennen Sie Wasserarme, Tierpfade und kleine Inselgruppen. Sitzplätze können je nach Auslastung und Gewichtsverteilung zugeteilt werden. Auch Zwischenlandungen sind möglich, wenn weitere Gäste zu Camps gebracht oder abgeholt werden.

Gut zu wissen: Buschflugzeuge bieten weniger Platz als Linienmaschinen. Das Gepäcklimit liegt bei vielen Anbietern ungefähr zwischen 15 und 20 Kilogramm pro Person, oft einschließlich Handgepäck. Häufig werden weiche Reisetaschen ohne Rollen und festen Rahmen verlangt. Die genauen Vorgaben können abweichen und sollten vor dem Packen in den Reiseunterlagen geprüft werden.

Das Okavango-Delta aus der Nähe erleben

Im Delta bestimmt der Wasserstand, welche Aktivitäten möglich sind. Manche Regionen führen ganzjährig Wasser, andere werden nur zeitweise überflutet. Deshalb kann eine Safari zu verschiedenen Reisezeiten sehr unterschiedlich aussehen. Das ist kein Nachteil, sondern Teil der Dynamik dieses Ökosystems.

Bei einer Mokoro-Fahrt sitzt man dicht über der Wasseroberfläche. Das Boot wird von einem erfahrenen Guide mit einer langen Stange durch die Kanäle bewegt. Kleine Frösche, Libellen, Seerosen und Vögel rücken dabei stärker in den Mittelpunkt als bei einer klassischen Pirschfahrt. Elefanten oder Antilopen können ebenfalls zu sehen sein, doch jede Begegnung bleibt von der Natur abhängig.

Motorisierte Bootsfahrten führen häufig über größere Wasserflächen. Hier bieten sich Chancen, Flusspferde, Krokodile, Schreiseeadler, Eisvögel und verschiedene Reiherarten zu beobachten. Eine leichte Jacke ist dabei selbst an warmen Tagen sinnvoll, denn der Fahrtwind kann am Morgen und am späten Nachmittag kühl wirken.

Landaktivitäten ergänzen die Erkundung des Deltas. Je nach Lodge, Wasserstand und Sicherheitslage stehen Pirschfahrten oder geführte Buschwanderungen auf dem Programm. Welche Aktivität durchgeführt wird, entscheiden die Guides unter Berücksichtigung der aktuellen Bedingungen.

Moremi: ein Mosaik voller Bewegung

Das Moremi-Wildreservat liegt im östlichen Bereich des Okavango-Deltas. Sein Wechsel aus trockenen und wasserreichen Landschaften schafft Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Mit etwas Geduld können Reisende unter anderem Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopen und Raubtiere beobachten.

Pirschfahrten finden oft am frühen Morgen und am späteren Nachmittag statt. Dann sind viele Tiere aktiv, während das Licht weich über der Landschaft liegt. Mittags kehrt Ruhe ein. Diese Stunden eignen sich zum Essen, Ausruhen, Lesen oder für den Blick von der Terrasse auf die Umgebung.

Eine Safari folgt keinem Drehbuch. Löwen können direkt am Weg liegen oder im hohen Gras verborgen bleiben. Eine unscheinbare Wasserstelle kann plötzlich zum Treffpunkt verschiedener Tierarten werden. Gute Guides lesen Spuren, achten auf Warnrufe und beziehen Wetter, Tageszeit sowie Erfahrungen der vergangenen Tage ein. Gerade diese Offenheit macht den Reiz einer geführten Naturbeobachtung aus.

Chobe: Elefanten am Fluss und Licht über dem Wasser

Die Chobe-Region ist für ihre großen Elefantenbestände bekannt. Besonders in trockeneren Monaten suchen viele Tiere die Nähe des Flusses. Von einem Safari-Boot lassen sich Elefanten häufig beim Trinken, Baden oder Überqueren flacher Wasserbereiche beobachten. Auch Büffel, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vögel nutzen die Uferlandschaft.

Eine Bootssafari verläuft anders als eine Fahrt im Geländewagen. Statt staubiger Pisten gibt es offene Sichtachsen über das Wasser. Spiegelungen, Wolken und das Licht des späten Nachmittags prägen die Atmosphäre. Fernglas und Kamera sollten griffbereit liegen, zugleich lohnt es sich, einzelne Abschnitte bewusst ohne Objektiv vor den Augen zu erleben.

An Land führen Pirschfahrten durch unterschiedliche Vegetationszonen. Die Guides stimmen die Route auf aktuelle Tiersichtungen, Straßenzustand und Tageszeit ab. Da Tiere frei leben, gibt es keine Garantie für bestimmte Beobachtungen. Oft entstehen gerade aus unerwarteten Begegnungen die eindrücklichsten Momente.

Viktoriafälle: wenn der Sambesi in die Schlucht stürzt

Die Viktoriafälle liegen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Auf dieser Reise erfolgt der Besuch von der simbabwischen Seite. Ein Netz aus Wegen und Aussichtspunkten führt entlang der Schlucht. Abhängig vom saisonalen Wasserstand zeigt sich das Naturschauspiel in wechselnder Form.

Bei hohem Wasserstand ist die Gischt kräftig. Dann kann man trotz Regenjacke nass werden, und einzelne Aussichtspunkte sind zeitweise von feinem Sprühnebel umgeben. Bei niedrigerem Wasserstand treten Felsstrukturen deutlicher hervor. Die Sicht auf einzelne Fallabschnitte ist dann oft klarer. Beide Phasen haben ihren eigenen Charakter.

Für den Rundgang empfehlen sich rutschfeste Schuhe, ein leichter Regenschutz und ein Schutz für Kamera oder Smartphone. Elektronische Geräte lassen sich in einem wasserdichten Beutel verstauen. Eine kleine Mikrofaserhülle ist nützlich, um Objektiv und Display zwischendurch zu trocknen.

In Victoria Falls können je nach Zeitplan weitere Aktivitäten angeboten werden, etwa eine Bootsfahrt auf dem Sambesi, ein Rundflug oder ein Besuch lokaler Märkte. Solche Angebote sind nicht automatisch Bestandteil der Reise. Preise, Verfügbarkeit, Sicherheitsbedingungen und eingeschlossene Leistungen sollten vor Ort oder beim Veranstalter geprüft werden.

Unterkünfte mit kurzen Wegen in die Natur

Die Reise kombiniert Safari-Lodges im gehobenen Segment mit einem 4-Sterne-Hotel in Victoria Falls. In den Wildnisregionen prägen natürliche Materialien, offene Gemeinschaftsbereiche und Terrassen mit Blick in die Landschaft den Aufenthalt. Geräusche von Fröschen, Vögeln oder Flusspferden gehören dort zur Umgebung.

Folgende Unterkünfte sind für die Reise genannt:

  1. Ilala Lodge, Victoria Falls – gut gelegen für den Aufenthalt nahe den Viktoriafällen.
  2. Xakanaxa – Safari-Unterkunft in der Umgebung des Moremi-Wildreservats.
  3. Nxamaseri Island Lodge, Kajaja – Insel-Lodge in einer wassergeprägten Region des Okavango-Systems.
  4. Chobe Game Lodge, Kasane – Lodge mit Zugang zur Tierwelt des Chobe-Nationalparks.

Unterkünfte können sich aus organisatorischen Gründen ändern. Eine gleichwertige Alternative ist daher je nach Termin möglich. Verbindlich sind die Namen und Kategorien in der jeweiligen Buchungsbestätigung.

Essen, Trinken und der Tagesrhythmus einer Safari

Die Verpflegung richtet sich nach dem gebuchten Angebot und der jeweiligen Lodge. In abgelegenen Camps werden häufig mehrere Mahlzeiten pro Tag serviert. Ein typischer Safaritag kann mit Kaffee, Tee und einem kleinen Snack vor der ersten Ausfahrt beginnen. Nach der Rückkehr folgt ein umfangreicheres Frühstück oder Brunch. Am Nachmittag gibt es oft eine weitere Stärkung, bevor die zweite Aktivität startet.

Am Abend treffen sich Gäste zum Essen im Restaurantbereich oder an einer gemeinsamen Tafel. In einigen Lodges wird bei passenden Bedingungen im Freien serviert. Ernährungswünsche wie vegetarische, vegane, glutenfreie oder allergenarme Kost sollten bereits bei der Buchung angegeben werden. Wegen der abgelegenen Lage können spontane Sonderwünsche nur eingeschränkt umgesetzt werden.

Leitungswasser ist nicht überall zum Trinken geeignet. Lodges stellen üblicherweise aufbereitetes Wasser oder Trinkwasser in Flaschen bereit. Fragen Sie das Personal, welches Wasser auch zum Zähneputzen verwendet werden sollte. Regelmäßiges Trinken ist wichtig, da Sonne, trockene Luft und Aktivitäten den Flüssigkeitsbedarf erhöhen.

Die passende Reisezeit hängt von Ihren Interessen ab

Botswana und Simbabwe lassen sich in verschiedenen Jahreszeiten bereisen. Die Bedingungen verändern jedoch Landschaft, Temperaturen und Tierbeobachtung.

  • Mai bis August: häufig trockene Tage, kühlere Nächte und morgens teilweise niedrige Temperaturen. In Teilen des Okavango-Deltas steigt das Wasser zeitversetzt an.
  • September und Oktober: meist warm bis heiß. Tiere sammeln sich vielerorts an verfügbaren Wasserstellen, während die Vegetation trockener wird.
  • November bis März: wärmere Regenzeit mit grünen Landschaften, Wolkenstimmungen und guten Bedingungen für Vogelbeobachtung. Kurze, kräftige Schauer sind möglich.
  • April: Übergangszeit mit nachlassenden Regenfällen und häufig klarer werdender Luft.

Der Wasserstand des Okavango-Deltas wird nicht allein durch lokale Regenfälle bestimmt. Ein großer Teil des Wassers stammt aus dem angolanischen Hochland und erreicht Botswana zeitversetzt. Deshalb können sich Wasserfülle und Wetter vor Ort scheinbar widersprechen.

Was in die weiche Reisetasche gehört

Leichte, funktionale Kleidung ist auf Safari praktischer als formelle Garderobe. Naturtöne wie Beige, Braun, Grau oder gedecktes Grün fallen wenig auf und lassen sich gut kombinieren. Sehr dunkle Kleidung kann sich in der Sonne stark erwärmen. Tarnkleidung sollte vermieden werden, da sie in manchen Ländern mit Militär oder Sicherheitskräften in Verbindung gebracht wird.

  • Leichte Langarmshirts und lange Hosen als Sonnen- und Insektenschutz
  • Warme Fleecejacke oder dünne Daunenjacke für kühle Morgenstunden
  • Winddichte Jacke und leichter Regenschutz
  • Bequeme, geschlossene Schuhe mit gutem Profil
  • Sandalen oder leichte Schuhe für die Lodge
  • Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor
  • Insektenschutzmittel und persönliche Medikamente
  • Kleines Fernglas, Kamera und ausreichend Speicherkarten
  • Wasserdichter Beutel für Bootsfahrten und Viktoriafälle
  • Reiseadapter sowie eine kompakte Powerbank

Viele Lodges bieten einen Wäscheservice an. Unterwäsche wird aus kulturellen oder organisatorischen Gründen teilweise nicht gewaschen. Ein kleines Reisewaschmittel kann deshalb hilfreich sein. Prüfen Sie zudem, ob der Wäscheservice im Preis enthalten ist.

Gesundheit: rechtzeitig beraten lassen

Für Teile Botswanas und Simbabwes kann ein Malariarisiko bestehen. Lassen Sie sich mehrere Wochen vor Abreise von einer tropenmedizinischen Praxis oder einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zu Impfungen, Mückenschutz und einer möglichen medikamentösen Prophylaxe.

Tragen Sie besonders abends lange Kleidung und verwenden Sie ein geeignetes Repellent. Moskitonetze und Insektenschutz in den Unterkünften ersetzen diese Vorsorge nicht vollständig. Medikamente gehören ins Handgepäck, idealerweise zusammen mit einer Kopie des Rezepts. Verschreibungspflichtige Mittel sollten in der Originalverpackung transportiert werden.

Eine Auslandskrankenversicherung einschließlich Rücktransport ist sinnvoll. Da viele Lodges abgelegen liegen, können medizinische Hilfe und Evakuierungen zeitaufwendig und kostspielig sein. Prüfen Sie, ob Ihre Versicherung Safari-Aktivitäten, Kleinflugzeugtransfers und mögliche Zusatzangebote abdeckt.

Einreise, Reisepass und Grenzformalitäten

Für die Reise werden die Einreisebestimmungen von Botswana und Simbabwe relevant. Je nach Flugroute können zusätzlich Transitbestimmungen anderer Staaten gelten. Reisepassgültigkeit, freie Seiten, Visaregelungen und Vorgaben für mitreisende Minderjährige können sich ändern.

Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig bei den zuständigen Behörden und beim Veranstalter. Deutsche Staatsangehörige finden aktuelle Hinweise beim Auswärtigen Amt. Reisende anderer Nationalitäten sollten die Vorgaben ihrer jeweiligen Vertretungen prüfen.

Führen Sie wichtige Dokumente sowohl in Papierform als auch digital mit:

  • Reisepass und gegebenenfalls Visumnachweis
  • Flug- und Buchungsunterlagen
  • Versicherungsbestätigung mit Notfallnummer
  • Impfpass beziehungsweise erforderliche Gesundheitsnachweise
  • Kopien von Rezepten und Medikamentenbescheinigungen

Speichern Sie digitale Kopien verschlüsselt und getrennt von den Originalen. Für Grenzübertritte sollte der Reisepass stets schnell erreichbar sein.

Geld, Trinkgeld und kleine Ausgaben unterwegs

In Botswana wird mit dem Pula bezahlt, in Simbabwe ist die Zahlungssituation komplexer und kann sich verändern. In touristischen Bereichen werden häufig internationale Karten oder bestimmte Fremdwährungen akzeptiert. Dennoch funktionieren Kartenterminals nicht überall zuverlässig, insbesondere in abgelegenen Lodges.

Eine Kombination aus Kreditkarte und kleinen Bargeldbeträgen ist daher praktisch. Scheine sollten möglichst sauber und unbeschädigt sein. Erkundigen Sie sich vor der Reise, welche Währungen für Trinkgelder, Getränke und optionale Aktivitäten empfohlen werden.

Trinkgeld ist meist freiwillig, wird im Safari-Bereich jedoch geschätzt. Häufig gibt es getrennte Empfehlungen für Guides, Fahrer und das übrige Lodge-Team. Einige Unterkünfte stellen eine gemeinsame Trinkgeldbox bereit. Die Reiseleitung oder Lodge informiert über angemessene Richtwerte. Entscheidend bleiben Ihr persönlicher Eindruck und die Qualität der Leistung.

Fotografieren mit Rücksicht und Geduld

Für Tieraufnahmen eignet sich ein Teleobjektiv, doch auch ein Smartphone kann Landschaften und Stimmungen gut einfangen. Verzichten Sie auf Blitzlicht bei Tieren. Schnelle Bewegungen, laute Geräusche und das Hinauslehnen aus Fahrzeugen können Tiere stören und Sicherheitsrisiken schaffen.

Fragen Sie Menschen grundsätzlich um Erlaubnis, bevor Sie sie fotografieren. Das gilt besonders für Mitarbeitende, Guides, Händler und Bewohner besuchter Orte. Respektvolle Begegnungen sind wichtiger als ein spontanes Porträt.

Nehmen Sie ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus mit. Strom steht in manchen Camps nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Große Geräte wie Haartrockner können wegen begrenzter Energieversorgung ungeeignet oder nicht erlaubt sein.

Sicherheit und Verhalten in der Wildnis

Safari-Lodges liegen teilweise in nicht eingezäunten Gebieten. Wildtiere können sich daher auch in der Nähe der Unterkunft bewegen. Folgen Sie stets den Anweisungen des Personals. Nach Einbruch der Dunkelheit werden Gäste in vielen Camps von Mitarbeitenden zum Zimmer begleitet.

  • Verlassen Sie Wege und Fahrzeuge nicht ohne Erlaubnis.
  • Bewahren Sie Ruhe, wenn Tiere in der Nähe sind.
  • Füttern oder berühren Sie keine Wildtiere.
  • Halten Sie Arme und Kameras innerhalb der vom Guide genannten Grenzen.
  • Lagern Sie keine offenen Lebensmittel im Zimmer, wenn die Lodge davon abrät.
  • Teilen Sie gesundheitliche Einschränkungen vor Aktivitäten mit.

Bei Boots- und Mokorofahrten gelten besondere Anweisungen zur Sitzposition und Gewichtsverteilung. Schwimmwesten sollten verwendet werden, wenn sie bereitgestellt oder vorgeschrieben werden. Der Guide entscheidet, ob Wind, Wasserstand und Tieraktivität eine Fahrt erlauben.

Für wen diese Rundreise gut geeignet ist

Die Reise spricht Menschen an, die Naturbeobachtung, Komfort und abwechslungsreiche Transportformen verbinden möchten. Sie sollten Freude an frühen Starts, wechselnden Tagesabläufen und längeren Phasen in Geländewagen oder Booten haben. Auch Geduld gehört dazu, denn Tiere lassen sich nicht bestellen.

Buschflugzeuge verfügen über enge Einstiege, und je nach Unterkunft führen unebene Wege zu Zimmern oder Bootsanlegern. Personen mit eingeschränkter Mobilität sollten vor der Buchung klären, welche Hilfen verfügbar sind. Auch maximale Körpergewichte oder besondere Sitzanforderungen können bei Kleinflugzeugen relevant sein.

Für kleine Kinder gelten bei vielen Safari-Camps Altersbeschränkungen. Manche Aktivitäten sind erst ab einem bestimmten Alter erlaubt. Familien sollten die Vorgaben jeder Unterkunft und jedes Ausflugs vorab bestätigen lassen.

Bewusst reisen in empfindlichen Naturräumen

Das Okavango-Delta und die angrenzenden Schutzgebiete reagieren sensibel auf Abfall, Wasserverbrauch und Störungen. Schon kleine Entscheidungen tragen zu einem achtsameren Aufenthalt bei. Nutzen Sie eine wiederbefüllbare Trinkflasche, sofern die Lodge sicheres Nachfüllwasser anbietet, und vermeiden Sie unnötige Einwegverpackungen.

Bleiben Sie bei Pirschfahrten auf zugelassenen Routen und überlassen Sie die Entscheidung über Annäherungen dem Guide. Kaufen Sie keine Produkte aus geschützten Tieren, Korallen oder seltenen Hölzern. Wer Souvenirs erwirbt, kann lokale Handwerksbetriebe und nachvollziehbare Herkunft bevorzugen.

Auch Wasser sollte bewusst verwendet werden. Viele Camps arbeiten mit begrenzten Vorräten und eigener Energieversorgung. Kurzes Duschen, ausgeschaltetes Licht und zurückhaltender Handtuchwechsel sind einfache Beiträge, ohne den Komfort wesentlich einzuschränken.

Leistungen vor der Buchung genau abgleichen

Die Reise wird als 13-tägiges Gesamtarrangement inklusive Flügen beziehungsweise als 11-tägige Rundreise vor Ort beschrieben. Vorgesehen sind Deluxe-Safari-Lodges oder vergleichbare Unterkünfte, ein 4-Sterne-Hotel sowie Verpflegung gemäß Ausschreibung. Hinzu kommen Safari-Aktivitäten und der Besuch der Viktoriafälle.

Da Leistungen je nach Termin und Tarif variieren können, sollten Sie vor Abschluss der Buchung insbesondere folgende Punkte prüfen:

  • Abflughafen, Fluggesellschaft und Freigepäck
  • Genaue Zahl der Übernachtungen und Reisetage
  • Enthaltene Mahlzeiten und Getränke
  • Anzahl und Art der Pirsch-, Boots- und Mokorofahrten
  • Nationalparkgebühren und Eintritt zu den Viktoriafällen
  • Transfers, Buschflüge und mögliche Zwischenlandungen
  • Zimmerkategorie und Einzelzimmerzuschlag
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Nebenkosten
  • Stornierungsbedingungen und Mindestteilnehmerzahl

Kategorie: Fernreisen, geführte Rundreisen, Kleingruppen-Rundreisen, Luxusurlaub und Länderkombinationen

Eine Reise mit täglich wechselnden Perspektiven

Am Morgen rollen die Räder eines Geländewagens über sandige Pisten. Wenig später gleitet ein Boot an Papyrus und Schilf vorbei. Aus der Luft erscheinen die Wasserläufe des Okavango-Deltas wie feine Linien in einer weiten Landschaft. Am Chobe-Fluss ziehen Elefanten zum Ufer, während am Ende der Route die Gischt der Viktoriafälle über den Aussichtspfaden liegt.

Gerade dieser Wechsel macht die Rundreise reizvoll. Sie verbindet intensive Safari-Erlebnisse mit komfortablen Unterkünften, ohne die großen Distanzen ausschließlich auf der Straße zurückzulegen. Wer offen für den Rhythmus der Wildnis ist und genügend Raum für ungeplante Beobachtungen lässt, erlebt Botswana und Simbabwe auf vielseitige Weise.

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