Beschreibung
Kanaren & Madeira per Kreuzfahrt ab Santa Cruz de Tenerife: 7 Tage mit Costa Smeralda, Flüge inklusive, Vollpension, Trinkgelder und Inselhopping im Atlantik.

Von den kargen Vulkanlandschaften Lanzarotes bis zu den grünen Steilküsten Madeiras führt diese Reise durch eine Inselwelt, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Die Tage an Bord sind entspannt, die Wege zwischen den Häfen kurz, und das milde Klima sorgt auch in der kühleren Jahreszeit für angenehme Bedingungen. Je nach Termin können zusätzliche Besonderheiten dazukommen: längere Hafenaufenthalte, doppelte Inselstopps oder ein Abstecher nach Marokko.
Kategorie: Hochseekreuzfahrten
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Eine Reise, viele Inseln: Was diese Kreuzfahrt ausmacht
Eine Kreuzfahrt zu den Kanaren und nach Madeira ist keine Reise, bei der man nur von Hafen zu Hafen hetzt. Sie lebt vom Wechsel zwischen entspanntem Bordleben und kurzen, intensiven Landgängen. Genau das macht sie für viele Reisende attraktiv: Man wacht an einem neuen Ort auf, ohne Koffer zu packen, und hat trotzdem genug Zeit, die Umgebung in Ruhe zu erleben.
Besonders angenehm ist die Mischung aus milden Temperaturen, verlässlicher Infrastruktur und abwechslungsreichen Landschaften. Während auf Teneriffa der Teide das Bild prägt, zeigen Lanzarote und Fuerteventura eher trockene, offene Panoramen. Madeira wiederum bringt grüne Hänge, terrassenförmige Gärten und eine andere, fast europäisch-atlantische Stimmung mit. Wer die Vielfalt der Inseln erleben möchte, bekommt hier viele Eindrücke auf engem Raum.
Dazu kommt der Komfort eines Premium-Schiffes. Costa Smeralda ist nicht nur Transportmittel, sondern auch Teil des Urlaubs. Restaurants, Bars, Decks, Shows und Rückzugsorte strukturieren den Tag. So kann man Ausflüge mit Ruhephasen kombinieren, statt jeden Tag voller Programmpunkte zu planen.
Welche Ziele unterwegs typischerweise auf dem Programm stehen
Die genaue Route hängt vom Termin ab. Dennoch gibt es Häfen, die bei Kanaren- und Madeira-Kreuzfahrten häufig dabei sind. Wer sich vorher einliest, kann die Landgänge gezielter nutzen und den Tag entspannter gestalten.
- Santa Cruz de Tenerife – Start- und Zielhafen mit guter Verbindung zur Inselmitte und zu Ausflügen auf den Teide
- Lanzarote – geprägt von Lavafeldern, besonderen Küstenlinien und dem Nationalpark Timanfaya
- Gran Canaria – eine Insel mit Stadtleben, Stränden und Bergen im Hinterland
- Madeira – grün, bergig und ideal für Spaziergänge, Aussichtspunkte und Gartenbesuche
- Fuerteventura – ruhigere Insellandschaften, lange Strände und viel Raum für eigene Wege
- La Palma oder La Gomera – je nach Fahrplan mit ruhigerem Charakter und landschaftlichem Fokus
- Marokko – auf ausgewählten Reisen möglich, oft als kultureller Kontrast mit einem Hauch von Fernweh
Die Reihenfolge der Häfen kann variieren. Gerade das ist Teil des Reizes: Man erlebt die Atlantikinseln nicht als starre Liste, sondern als bewegte Route mit wechselnden Eindrücken. Mal ist der Hafen zentral gelegen, mal reicht schon der Blick von Deck, um die Topografie der Insel zu verstehen.
Santa Cruz de Tenerife: der Auftakt mit Stadt und Inselnerv
Der Reisebeginn in Santa Cruz de Tenerife ist praktisch und angenehm. Die Stadt hat ein modernes Gesicht, ist aber zugleich nah an Stränden, Einkaufsstraßen und Ausflugsmöglichkeiten. Wer früh ankommt, kann vor dem Boarding noch einen ersten Eindruck sammeln. Ein Spaziergang entlang der Promenade, ein kurzer Abstecher durch die Innenstadt oder ein Café mit Blick auf den Hafen reichen oft schon aus, um in den Urlaubsmodus zu wechseln.
Für Reisende mit Flugpaket ist es sinnvoll, etwas Puffer einzuplanen. Auch wenn Transfers organisiert sind, fühlt sich der Start entspannter an, wenn man nicht sofort vom Flieger ins Terminal eilt. Ein kleiner Tagesrucksack mit Dokumenten, Medikamenten, Sonnenbrille und Ladekabeln ist dabei hilfreich.
Tipp: Wer vor Ort Zeit hat, sollte auf Teneriffa nicht nur an den Stränden bleiben. Die Insel zeigt sich im Inneren ganz anders: Berglandschaften, Pinienwälder und Straßen mit weiten Ausblicken gehören ebenso dazu wie das maritime Stadtleben.
Madeira: grüne Höhen, Küstenwege und ruhige Momente
Madeira ist oft der Abschnitt der Reise, an den man sich besonders lange erinnert. Die Insel wirkt lebendig und ruhig zugleich. Funchal, der zentrale Hafen, ist gut zu Fuß oder per Ausflug zu erleben. Hier verbinden sich botanische Gärten, Markthallen, Seilbahnen und Aussichtspunkte zu einem abwechslungsreichen Tagesbild.
Wer gern spaziert, findet auf Madeira schöne Routen entlang der Levadas, jener historischen Wasserkanäle, die durch das Inselinnere führen. Nicht jede Route ist für jeden geeignet, denn manche Wege sind schmal oder fordern Trittsicherheit. Deshalb lohnt sich die Wahl eines Ausflugs, der zur eigenen Kondition passt.
Auch einfaches Flanieren hat seinen Reiz. Ein Kaffee am Hafen, ein Blick auf die Hänge oberhalb der Stadt, dazu das Licht, das oft weich und klar wirkt: Mehr braucht es manchmal nicht. Wer gern fotografiert, sollte auf wechselnde Perspektiven achten. Madeira lebt von Ebenen, Kanten und feinen Farbunterschieden.
Praktischer Hinweis: Für Ausflüge auf Madeira empfiehlt sich festes Schuhwerk. Auch bei kurzen Landgängen kann es in den Gassen, an Treppen oder bei Aussichtspunkten uneben werden.
Vulkanische Landschaften auf Lanzarote und anderen Kanareninseln
Die kanarischen Inseln sind geologisch spannend. Besonders Lanzarote vermittelt mit seinen Lavafeldern und den oft reduzierten Farben ein fast abstraktes Landschaftsbild. Hier steht nicht das satte Grün im Vordergrund, sondern Form, Struktur und Licht. Der Kontrast zwischen schwarzem Gestein, hellem Sand und blauem Himmel bleibt vielen Reisenden im Gedächtnis.
Ein Ausflug in den Nationalpark Timanfaya zeigt, wie eindrucksvoll die Kräfte der Natur diese Insel geprägt haben. Wer sich für Geologie interessiert, findet hier viele Anknüpfungspunkte. Auch ohne Fachwissen ist die Landschaft leicht zugänglich, weil sie unmittelbar wirkt. Man muss nichts erklären, man sieht es einfach.
Auf Gran Canaria ist das Bild vielfältiger. Die Insel bietet nicht nur Küste, sondern auch Berge, Täler und den Kontrast zwischen Stadt und Natur. Wer eine geführte Tour bucht, kann oft mehrere Gesichter der Insel an einem Tag sehen. Für Individualisten lohnt sich ein Blick auf Spazierwege in Hafennähe oder ein gemütlicher Stadtbummel, wenn der Landgang kurz ausfällt.
Bordleben auf der Costa Smeralda: Urlaub zwischen den Stopps
Die Costa Smeralda gehört zu den Schiffen, auf denen der Aufenthalt an Bord selbst einen großen Teil des Reiseerlebnisses ausmacht. Die Atmosphäre ist lebendig, ohne hektisch zu sein. Es gibt Räume für Rückzug und Bereiche, in denen man Menschen begegnet. Genau diese Balance macht einen Unterschied, wenn man mehrere Tage unterwegs ist.
Mit Vollpension ist für das leibliche Wohl gesorgt. Das bedeutet: Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind eingeplant, oft ergänzt durch Snacks oder kleinere Angebote zwischendurch. Wer gern probiert, sollte sich etwas Zeit für die Gastronomie nehmen. Kreuzfahrten haben ihren eigenen Takt, und Essen ist hier nicht bloß Zwischenstopp, sondern Teil des Tagesrhythmus.
Auch die Trinkgelder an Bord sind bereits im Reisepreis berücksichtigt. Das schafft Klarheit und erspart Diskussionen während der Reise. Trotzdem ist ein freundlicher Umgang mit dem Personal selbstverständlich. Gerade auf Schiffen wird Service nicht als Nebensache erlebt, sondern als Teil des Ablaufs, der vieles angenehm macht.
Die Abende können unterschiedlich verlaufen. Manchmal ist man nach einem Ausflug eher auf einen ruhigen Drink eingestellt, manchmal möchte man ein Bühnenprogramm ansehen oder den Tag mit einem Spaziergang auf dem Deck ausklingen lassen. Beides passt. Man muss sich an Bord nicht entscheiden, ob die Reise aktiv oder entspannt sein soll. Sie kann beides sein.
So nutzen Sie die Landgänge sinnvoll
Bei Kreuzfahrten mit mehreren Inseln ist Zeitplanung ein kleiner, aber wichtiger Schlüssel. Wer vorab grob überlegt, was ihm wichtig ist, erlebt die Häfen entspannter. Es geht nicht darum, alles mitzunehmen. Es geht darum, die richtigen Schwerpunkte zu setzen.
- Früh entscheiden: Möchten Sie eher Natur, Stadt, Strand oder eine Mischung daraus?
- Nicht überladen: Ein guter Landgang mit zwei bis drei klaren Zielen ist oft angenehmer als ein vollgestopfter Tagesplan.
- Puffer einbauen: Gerade auf Inseln sind Wege manchmal länger als erwartet.
- Auf die Rückkehrzeit achten: Das Schiff wartet nicht unbegrenzt. Die Bordzeit ist wichtiger als die Ortszeit, wenn unterschiedliche Zeitzonen oder Fahrpläne im Spiel sind.
- Wetter berücksichtigen: Auf offener See und in höher gelegenen Orten kann es frischer sein als am Strand.
Wer gern eigenständig unterwegs ist, kann manche Häfen auch ohne Ausflug erkunden. Ein Spaziergang im Zentrum, ein lokales Café oder ein Marktbesuch reichen oft, um ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Reisende, die erstmals auf Kreuzfahrt gehen, fühlen sich mit einem organisierten Ausflug anfangs oft wohler, weil Transfer und Timing geregelt sind.
Tipps für unterschiedliche Reisetypen
Diese Kreuzfahrt spricht verschiedene Urlaubstypen an. Gerade das macht sie für Paare, Freunde, Alleinreisende und auch für Familien mit älteren Kindern interessant. Je nach Erwartung lässt sich die Reise anders anlegen.
Für Ruhesuchende: Wählen Sie Landgänge mit wenig Programm und nutzen Sie die Bordzeit bewusst. Ein Deckplatz am Vormittag kann genauso wertvoll sein wie ein Ausflug.
Für Aktivurlauber: Achten Sie auf Wander- oder Spaziergangsangebote, besonders auf Madeira oder in bergigen Regionen der Kanaren. Festes Schuhwerk ist dann Pflicht.
Für Genießer: Planen Sie Essenszeiten nicht zu eng und probieren Sie lokale Eindrücke bei den Hafenstopps. Ein kleiner Snack auf dem Markt oder ein Café mit Blick auf die Küste gehört oft zu den besseren Reisemomenten.
Für Erstkreuzfahrer: Informieren Sie sich vorab über Einschiffung, Gepäck, Tagesablauf und Bordkarten. Je vertrauter die Abläufe sind, desto leichter fällt der Einstieg.
Was man einpacken sollte
Das Klima auf den Kanaren und in Madeira ist meist angenehm, kann aber je nach Jahreszeit und Höhenlage schwanken. Ein clever gepackter Koffer verhindert unnötige Überraschungen. Besonders wichtig ist eine Mischung aus leichter Kleidung, Schutz vor Sonne und etwas Wärmerem für windige Abende.
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Bequeme Schuhe für Stadtgänge und Ausflüge
- Leichte Jacke oder Strickteil für den Abend an Deck
- Badebekleidung für Pool, Strand oder Wellnessbereich
- Kleiner Rucksack für Landausflüge
- Wiederverwendbare Trinkflasche, sofern an Bord erlaubt und praktisch
- Reisedokumente, Versicherungsunterlagen und Kopien wichtiger Papiere
- Adapter oder Ladekabel für Kamera, Smartphone und Kopfhörer
Wer Medikamente regelmäßig benötigt, sollte diese nicht im aufgegebenen Gepäck verstauen. Es ist sinnvoll, sie im Handgepäck mitzunehmen, zusammen mit einem kurzen Überblick über Dosierung und Namen der Präparate. Das klingt nüchtern, spart aber im Ernstfall Zeit und Nerven.
Wetter, Reisezeit und Stimmung an Bord
Die Kanaren gelten seit Langem als Ziel für Reisen außerhalb der Sommermonate. Gerade im Herbst, Winter und Frühling ist das Klima oft angenehm. Aber auch dann gilt: Das Wetter auf See unterscheidet sich vom Wetter an Land. Wind, Sonne und Wolken wechseln schnell. Deshalb ist es sinnvoll, auf flexible Kleidung zu setzen.
Die Stimmung an Bord verändert sich mit dem Tagesverlauf. Vormittags ist vieles ruhig, nachmittags kehren viele Gäste von ihren Landgängen zurück, abends wird es lebendiger. Wer gern fotografiert oder einfach Momente ohne Menschenmengen mag, nutzt den frühen Morgen. Wer lieber Atmosphäre und Gespräche sucht, findet abends mehr Bewegung.
Hinweis für empfindliche Reisende: Bei Seegang kann es auch auf ruhigen Routen zu Bewegung kommen. Wer zu Reisekrankheit neigt, sollte geeignete Mittel mitnehmen oder sich in Absprache mit einer Apotheke beraten lassen.
Die Reise als Mischung aus Orientierung und Loslassen
Kreuzfahrten haben eine besondere Logik. Man reist nicht nur, um anzukommen, sondern auch um den Weg dazwischen zu erleben. Auf dieser Route wird das besonders deutlich. Die Inseln sind nah beieinander, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Dadurch bleibt die Reise abwechslungsreich, ohne anstrengend zu werden.
Viele Reisende schätzen genau das: morgens aufwachen, den Blick aufs Wasser richten, später einen Hafen betreten und abends wieder an Bord sein. Es ist eine Form des Reisens, bei der man sich nicht permanent um Logistik kümmern muss. Das Gepäck bleibt an einem Ort, und dennoch verändert sich das Umfeld fast täglich.
Wer gern beobachtet, wird auf dieser Reise viel finden: Fischerboote im Hafen, hügelige Küstenlinien, Fährverkehr zwischen Inseln, Sonnenlicht auf dem Wasser, Marktstände mit lokalen Produkten. Nichts davon drängt sich auf. Doch in der Summe ergibt es eine dichte Reiseerfahrung.
Zusätzliche Hinweise zu Ausflügen und Buchung
Bei Kreuzfahrten mit Flugpaket ist es hilfreich, die Buchungsunterlagen genau zu prüfen. Dazu gehören Abflugzeiten, Transferdetails, Gepäckregelungen und Angaben zum Einschiffungshafen. Wer unsicher ist, sollte vorab Fragen klären, statt erst am Reisetag nach Lösungen zu suchen.
Für Ausflüge gilt: Nicht jeder Hafen braucht ein großes Programm. Manchmal ist ein eigener Spaziergang durch den Ort schöner als eine lange Bustour. In anderen Fällen lohnt sich ein geführter Ausflug, weil entlegene Landschaften oder Aussichtspunkte sonst schwer erreichbar wären.
Ein guter Mittelweg ist oft sinnvoll:
- 1 Hafen für einen organisierten Naturausflug
- 1 Hafen für einen entspannten Stadtbummel
- 1 Hafen für einen ruhigen Tag mit wenig Programm
So bleibt die Reise in Balance. Sie sehen mehr, ohne sich durch jeden Tag zu hetzen.
Für wen sich diese Kreuzfahrt besonders eignet
Diese Reise ist für Menschen interessant, die Wärme, Inseln und eine verlässliche Urlaubsstruktur schätzen. Wer gern Landschaften vergleicht, wird die Unterschiede zwischen den Kanaren und Madeira genießen. Wer lieber bequem reist, profitiert von den inkludierten Flügen, der Vollpension und den geregelten Abläufen an Bord.
Auch Reisende, die eine Mischung aus Eigenzeit und Programm suchen, sind hier gut aufgehoben. Die Kreuzfahrt ist planbar, aber nicht starr. Sie lässt Raum für persönliche Entscheidungen. Genau das kann für viele Urlauber angenehm sein, besonders wenn man nicht jeden Tag neu organisieren möchte.
Wenn Sie zum ersten Mal eine Atlantik-Kreuzfahrt machen, ist diese Route ein guter Einstieg. Die Distanzen sind überschaubar, die Häfen meist gut angebunden, und die Reise verbindet vertraute Urlaubsformen wie Strand, Stadt und Natur auf elegante Weise.
Zum Schluss: kleine Reise mit vielen Eindrücken
Eine Woche auf den Kanaren und in Madeira reicht aus, um verschiedene Landschaften, Städte und klimatische Stimmungen zu erleben. Die Reise lebt nicht von Eile, sondern von Übergängen. Vom schwarzen Lavagestein zum grünen Bergland, vom Hafenboulevard zur stillen Aussicht, vom Frühstück an Bord zum Abendlicht über dem Atlantik.
Wer sich auf diese Route einlässt, bekommt keine uniforme Pauschalreise, sondern eine Abfolge kleiner Szenen. Genau darin liegt ihr Reiz. Nicht alles muss durchgeplant sein. Manchmal genügt es, an Deck zu stehen, den Kurs zu verfolgen und die nächste Insel schon am Horizont zu ahnen.



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