Beschreibung
Südafrika und Sansibar in 13 Tagen: Kleingruppen-Safari im Kruger-Nationalpark, Canyonlandschaften und Badeurlaub in Kiwengwa.

Vom Busch bis an den Indischen Ozean
Diese Kombination verbindet zwei sehr unterschiedliche Seiten Afrikas: In Südafrika stehen weite Landschaften, Tierbeobachtungen und gemeinsame Erlebnisse in einer kleinen Reisegruppe im Mittelpunkt. Auf Sansibar wechselt das Tempo. Dort bestimmen Palmen, Meeresluft und freie Stunden am Strand den Tagesrhythmus.
Die Reise wird als 13-tägige Fernreise inklusive Flügen beschrieben. Der eigentliche Reiseverlauf vor Ort kann – je nach Zählweise der Flug- und Anreisetage – etwa elf Tage umfassen. Da Titel und Leistungsbeschreibung unterschiedliche Angaben nennen, sollten Interessierte vor der Buchung den konkreten Terminplan mit allen Flug-, Rundreise- und Hotelnächten prüfen.
Während des Südafrika-Abschnitts übernachten Sie in Mittelklassehotels beziehungsweise Lodges mit der jeweils ausgeschriebenen Verpflegung. Auf Sansibar ist ein Aufenthalt im 5-Sterne-Hotel Bluebay Beach Resort & Spa mit Halbpension vorgesehen. Ausflüge und Eintritte im Gegenwert von ungefähr 500 Euro pro Person sind laut Angebot bereits enthalten.
Eine kleine Gruppe mit Raum für gemeinsame Eindrücke
Die Rundreise findet mit maximal 16 Teilnehmenden statt. Dieses Format eignet sich für Reisende, die organisierte Abläufe und eine feste Reiseleitung schätzen, aber nicht in einer großen Reisegruppe unterwegs sein möchten. In kleiner Runde lassen sich Pausen, Fotostopps und Erklärungen häufig persönlicher gestalten. Gleichzeitig gehört bei jeder Gruppenreise etwas Rücksichtnahme dazu: Abfahrtszeiten müssen eingehalten, Gepäckregeln beachtet und unterschiedliche Interessen miteinander vereinbart werden.
Gerade auf einer Safari kann eine kleinere Gruppe angenehm sein. Je nach eingesetztem Fahrzeug verbessert sie die Chancen auf einen guten Blick nach draußen. Eine Garantie für bestimmte Sitzplätze oder Tierbeobachtungen gibt es dennoch nicht. Wer besondere Anforderungen hat, etwa eingeschränkte Mobilität, spezielle Ernährungswünsche oder Bedarf an einem bestimmten Sitzplatz, sollte diese bereits vor der Buchung angeben.
Große Landschaftsbilder entlang der Canyonregion
Zu den landschaftlichen Höhepunkten des südafrikanischen Reiseabschnitts gehören eindrucksvolle Canyon- und Felslandschaften. In der Region rund um die Panorama Route wechseln sich Aussichtspunkte, bewaldete Berghänge, Wasserfälle und tief eingeschnittene Täler ab. Welche Stopps genau besucht werden, richtet sich nach dem verbindlichen Reiseverlauf, der Wetterlage und den örtlichen Bedingungen.
Für diesen Teil der Reise lohnt es sich, feste Schuhe und eine leichte Jacke griffbereit zu haben. Aussichtspunkte liegen teilweise höher, sodass die Luft deutlich kühler sein kann als später im Kruger-Nationalpark. Nach Regen können Wege rutschig werden. Ein kleiner Tagesrucksack ist praktischer als eine große Tasche, besonders wenn mehrere Fotostopps vorgesehen sind.
Auch wenn viele Aussichtspunkte gut erreichbar sind, können einzelne Wege Treppen, unebene Abschnitte oder kurze Spaziergänge enthalten. Reisende mit körperlichen Einschränkungen sollten sich erkundigen, welche Besichtigungspunkte vorgesehen sind und ob Alternativen angeboten werden.
Zwei Ganztagssafaris im Kruger-Nationalpark
Ein Schwerpunkt der Reise sind zwei ganztägige Safaris im Kruger-Nationalpark. Das Schutzgebiet zählt zu den bekannten Wildtierregionen im südlichen Afrika. Hier leben unter anderem Elefanten, Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopenarten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten. Auch Löwen, Leoparden und Nashörner kommen im Park vor. Ob und wann sie zu sehen sind, bleibt jedoch immer eine Frage von Glück, Geduld, Wetter und Erfahrung der Guides.
Safari bedeutet nicht, von einer Tiersichtung zur nächsten zu eilen. Häufig sind es die ruhigeren Momente, die besonders intensiv wirken: eine Giraffe zwischen Akazien, Elefanten an einem Wasserloch oder ein Adler über der Savanne. Guides achten auf Spuren, Alarmrufe, Bewegungen im Gras und Hinweise anderer Fahrzeuge. Dadurch wird jede Fahrt zu einer Mischung aus Naturbeobachtung und Spurensuche.
Ganztägig bedeutet in der Regel, dass Sie viele Stunden im Fahrzeug verbringen. Je nach Organisation erfolgen die Fahrten in offenen Geländewagen oder geeigneten Safarifahrzeugen. Pausen werden an zugelassenen Rastplätzen eingelegt. Die genaue Fahrzeugart, Startzeit und Verpflegung während der Safari sollten den Reiseunterlagen entnommen werden.
So wird der Safaritag angenehmer
- Kleidung im Zwiebellook: Frühe Morgenstunden können kühl sein, während es mittags deutlich wärmer wird.
- Neutrale Farben: Beige, Oliv, Braun oder Grau sind praktisch. Sehr helle Kleidung zeigt Staub schnell.
- Sonnen- und Insektenschutz: Sonnencreme, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Repellent gehören in den Tagesrucksack.
- Fernglas mitnehmen: Tiere befinden sich nicht immer direkt am Straßenrand. Ein Fernglas erleichtert auch die Vogelbeobachtung.
- Kamera vorbereiten: Geladene Akkus, ausreichend Speicherplatz und ein leicht erreichbares Objektiv sparen Zeit.
- Wasser dabeihaben: Regelmäßiges Trinken ist wichtig, auch wenn die Temperaturen am Morgen mild wirken.
- Leise bleiben: Ruhiges Verhalten schützt die Tiere und erhöht die Chance, natürliche Situationen zu beobachten.
Im Fahrzeug sollte die Kamera mit einer Schlaufe gesichert sein. Bei offenen Safarifahrzeugen sind Staub und Fahrtwind nicht zu unterschätzen. Ein Tuch schützt Kamera und Gesicht. Für empfindliche Technik eignet sich zusätzlich ein wiederverschließbarer Beutel.
Respektvolle Tierbeobachtung statt Erwartungsdruck
Viele Reisende hoffen auf die sogenannten Big Five. Verständlich – doch eine Safari bietet weit mehr. Warzenschweine, Nashornvögel, kleine Mangusten, Paviane oder bunte Bienenfresser können ebenso spannende Motive liefern. Wildtiere folgen keinem Fahrplan, und seriöse Guides können Sichtungen weder planen noch versprechen.
Bitte verlassen Sie das Fahrzeug nur an ausdrücklich freigegebenen Stellen. Füttern Sie keine Tiere und werfen Sie keine Lebensmittelreste aus dem Wagen. Blitzlicht sollte insbesondere bei nächtlichen oder nahen Sichtungen vermieden werden. Den Anweisungen des Guides ist jederzeit Folge zu leisten. Diese Regeln dienen nicht nur dem Naturschutz, sondern auch Ihrer Sicherheit.
Vom südlichen Afrika auf die Gewürzinsel
Nach den erlebnisreichen Rundreisetagen führt die Kombination weiter nach Sansibar. Schon der Wechsel der Umgebung verändert das Reisegefühl: Statt trockener Savannen und felsiger Höhenzüge erwarten Sie tropische Vegetation, warme Meeresluft und der Indische Ozean.
Der Flug zwischen den Reisezielen kann – abhängig vom Termin – eine Umsteigeverbindung beinhalten. Flugzeiten und Fluggesellschaften können sich ändern. Reisende sollten deshalb bei der Planung privater Anschlussverbindungen ausreichend Puffer einbauen. Auch die zulässige Gepäckmenge kann auf einzelnen Strecken geringer sein als auf dem internationalen Langstreckenflug.
Wichtig ist zudem, Medikamente, Dokumente, Wertsachen und Kleidung für mindestens einen Tag im Handgepäck zu transportieren. Sollte ein aufgegebener Koffer verspätet eintreffen, bleiben die wichtigsten Dinge verfügbar.
Strandtage im Bluebay Beach Resort & Spa
Auf Sansibar wohnen Sie im Bluebay Beach Resort & Spa in Kiwengwa. Der Ort liegt an der Ostküste der Insel und ist für seine langen, hellen Strandabschnitte sowie den weiten Blick über den Indischen Ozean bekannt. Das Resort bildet den ruhigen Gegenpol zur Rundreise und bietet Zeit, die Eindrücke aus Südafrika nachwirken zu lassen.
Die Unterbringung erfolgt laut Angebot in einem 5-Sterne-Hotel mit Halbpension. Üblicherweise umfasst Halbpension Frühstück und Abendessen. Getränke, Mittagessen, bestimmte Spezialitätenrestaurants und weitere Leistungen können zusätzlich berechnet werden. Welche Restaurants eingeschlossen sind und ob für einzelne Angebote Reservierungen notwendig sind, ergibt sich aus den aktuellen Hotelinformationen.
Zimmerkategorie, Lage des Zimmers und Ausstattung sollten mit der Buchungsbestätigung abgeglichen werden. Meerblick, bestimmte Gebäudebereiche oder besondere Bettenkonfigurationen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich bestätigt wurden.
Ebbe und Flut prägen Sansibars Ostküste
Wer zum ersten Mal nach Sansibar reist, sollte wissen, dass Ebbe und Flut an der Ostküste deutlich sichtbar sein können. Bei Ebbe zieht sich das Wasser teilweise weit zurück. Baden ist dann je nach Strandabschnitt nur eingeschränkt möglich. Gleichzeitig eröffnet sich eine besondere Landschaft aus Sandbänken, flachen Wasserflächen und freigelegtem Meeresboden.
Bei Flut rückt das Meer wieder näher an den Strand. Die Zeiten ändern sich täglich. Viele Hotels informieren über den Gezeitenkalender. Für Spaziergänge im flachen Wasser sind Badeschuhe sinnvoll, denn Korallenstücke, Muscheln und Seeigel können Verletzungen verursachen. Empfindliche Meeresbewohner sollten weder berührt noch mitgenommen werden.
Freie Tage zwischen Erholung und Inselentdeckung
Die Badetage lassen sich bewusst ruhig gestalten: lesen, schwimmen, am Strand spazieren oder einfach unter Palmen sitzen. Wer mehr von Sansibar sehen möchte, kann – abhängig von der verfügbaren Zeit – zusätzliche Ausflüge buchen. Mögliche Ziele sind Stone Town, Gewürzfarmen, Dörfer im Inselinneren oder Bootsausflüge.
Vor einer Buchung empfiehlt sich ein Blick auf Fahrzeit, Gruppengröße, enthaltene Mahlzeiten, Eintrittsgelder und Sicherheitsstandards. Bei Bootstouren sollten Schwimmwesten vorhanden sein. Korallenriffe dürfen nicht betreten oder beschädigt werden. Beim Schnorcheln ist ausreichend Abstand zu Tieren und anderen Gästen einzuhalten.
Stone Town bietet enge Gassen, historische Gebäude, Märkte und Spuren unterschiedlicher Kulturen. Gleichzeitig gehört zur Geschichte Sansibars auch der ostafrikanische Sklavenhandel. Geführte Touren können helfen, die historischen Zusammenhänge einzuordnen, statt die Altstadt nur als Fotokulisse wahrzunehmen.
Kleidung mit Blick auf Klima und Kultur
Für Südafrika und Sansibar ist eine vielseitige Garderobe sinnvoll. Während es auf Safaris morgens frisch werden kann, herrscht auf Sansibar meist tropisches Klima. Leichte, atmungsaktive Kleidung lässt sich gut mit einer dünnen Jacke und langen Hosen kombinieren.
Sansibar ist kulturell und religiös überwiegend muslimisch geprägt. Im Hotel und am Strand ist Badekleidung üblich. Außerhalb der Ferienanlagen sollten Schultern und Knie möglichst bedeckt sein. Das gilt besonders beim Besuch von Dörfern, Märkten und religiösen Orten. Ein leichtes Tuch lässt sich flexibel einsetzen und schützt zugleich vor Sonne.
- Leichte Shirts und lange, luftige Hosen
- Dünne Fleece- oder Übergangsjacke für frühe Safaris
- Bequeme, geschlossene Schuhe für Rundreise und Spaziergänge
- Sandalen sowie rutschfeste Badeschuhe
- Sonnenhut mit gutem Halt
- Leichter Regenschutz
- Badebekleidung und gegebenenfalls ein UV-Shirt
- Etwas gepflegtere Kleidung für das Abendessen
Gesundheit: frühzeitig beraten lassen
Für Fernreisen sollten gesundheitliche Fragen mehrere Wochen vor Abflug geklärt werden. Lassen Sie sich von einer reisemedizinischen Praxis zu empfohlenen Impfungen, Malariarisiko, Mückenschutz und persönlicher Reiseapotheke beraten. Empfehlungen können sich verändern und hängen von Route, Reisezeit, Vorerkrankungen und Aufenthaltsdauer ab.
Ein konsequenter Mückenschutz umfasst lange Kleidung in den Abendstunden, Repellent und gegebenenfalls ein Moskitonetz. Auch tagsüber können Mücken Krankheiten übertragen. Leitungswasser sollte vorsichtshalber nicht getrunken werden. Nutzen Sie versiegeltes Flaschenwasser und achten Sie bei empfindlichem Magen auf gut durchgegarte Speisen.
In die Reiseapotheke gehören persönliche Medikamente in ausreichender Menge, Mittel gegen Durchfall und Übelkeit, Schmerzmittel, Pflaster, Desinfektionsmittel sowie gegebenenfalls Elektrolyte. Verschreibungspflichtige Medikamente sollten in der Originalverpackung transportiert werden. Eine englischsprachige ärztliche Bescheinigung kann bei größeren Mengen oder speziellen Präparaten hilfreich sein.
Einreisebestimmungen und Dokumente prüfen
Südafrika und Sansibar beziehungsweise Tansania haben eigene Einreisevorgaben. Welche Dokumente benötigt werden, hängt von Staatsangehörigkeit, Reiseroute und möglichen Transitländern ab. Prüfen Sie rechtzeitig:
- Gültigkeit und freie Seiten des Reisepasses
- Visa- oder Einreisegenehmigungen für beide Länder
- Regelungen bei Zwischenlandungen und Transitaufenthalten
- Nachweise zu Rück- oder Weiterflug
- Vorgaben für Reisen mit Minderjährigen
- Aktuelle Gesundheits- und Versicherungsnachweise
Für Sansibar können besondere Versicherungs- oder Einreisevorgaben gelten, die unabhängig von einer bereits vorhandenen Auslandskrankenversicherung erfüllt werden müssen. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben der zuständigen Behörden und des Reiseveranstalters. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf ältere Reiseberichte.
Speichern Sie Kopien von Reisepass, Versicherungspolice, Flugtickets und Buchungsbestätigung digital und nehmen Sie zusätzlich Papierkopien mit. Die Originale sollten sicher, aber erreichbar aufbewahrt werden.
Geld, Karten und kleine Ausgaben unterwegs
In Südafrika ist der Rand das offizielle Zahlungsmittel, in Tansania der Tansania-Schilling. In touristischen Bereichen Sansibars werden teilweise auch US-Dollar akzeptiert. Für kleinere Einkäufe, Trinkgelder und lokale Märkte ist Bargeld hilfreich. Geldautomaten und Kartenzahlung stehen nicht überall zuverlässig zur Verfügung.
Informieren Sie Ihre Bank vor der Reise, damit Zahlungen nicht wegen ungewöhnlicher Auslandsnutzung blockiert werden. Eine zweite, getrennt aufbewahrte Kreditkarte bietet zusätzliche Sicherheit. Wechseln Sie Geld nur an offiziellen Stellen und zählen Sie ausgezahlte Beträge diskret nach.
Bei US-Dollar können ältere oder beschädigte Scheine abgelehnt werden. Welche Jahrgänge akzeptiert werden, kann sich ändern. Für Trinkgelder eignen sich kleine, gut erhaltene Scheine beziehungsweise Beträge in Landeswährung.
Trinkgeld: freiwillig, aber häufig eingeplant
Trinkgelder sind in beiden Reiseländern verbreitet, etwa für Reiseleitung, Fahrer, Safari-Guides und Hotelpersonal. Sie bleiben eine freiwillige Anerkennung für guten Service. Der Veranstalter kann Richtwerte nennen. Sinnvoll ist eine kleine Trinkgeldkasse in passender Landeswährung oder in einer vor Ort gut akzeptierten Währung.
In Hotels gibt es teilweise gemeinsame Tip-Boxen. Dadurch profitieren auch Mitarbeitende hinter den Kulissen. Fragen Sie bei Unsicherheit die Reiseleitung, wie Trinkgelder vor Ort üblicherweise gehandhabt werden.
Internet, Strom und Erreichbarkeit
WLAN ist in Hotels und Lodges häufig vorhanden, kann aber langsamer oder weniger stabil sein als zu Hause. Während längerer Fahrten und in abgelegenen Regionen ist mit Funklöchern zu rechnen. Laden Sie wichtige Dokumente, Karten und Unterhaltungsangebote vorab herunter.
Für Steckdosen werden je nach Unterkunft unterschiedliche Adapter benötigt. Südafrika verwendet unter anderem spezielle dreipolige Steckertypen; auf Sansibar können britisch geprägte Anschlüsse vorkommen. Ein Universaladapter mit mehreren USB-Anschlüssen ist daher praktisch. Eine Powerbank hilft an langen Safari- und Transfertagen. Sie gehört bei Flugreisen ins Handgepäck.
Gepäck: weniger ist oft beweglicher
Auf einer kombinierten Rund- und Badereise wird das Gepäck mehrmals verladen. Weiche Reisetaschen sind in Safari- oder Transferfahrzeugen oft leichter zu verstauen als sperrige Hartschalenkoffer. Maßgeblich bleiben jedoch die Gepäckvorgaben des Veranstalters und der beteiligten Fluggesellschaften.
Packen Sie so, dass Sie nicht täglich den gesamten Koffer ausräumen müssen. Kleine Packbeutel helfen, Safari-, Strand- und Abendkleidung getrennt zu halten. Waschmöglichkeiten können in einzelnen Unterkünften angeboten werden, sind aber nicht automatisch im Reisepreis enthalten.
Ins Handgepäck gehören:
- Reisepass und Buchungsunterlagen
- Medikamente und Brille
- Wertsachen und Ladegeräte
- Eine leichte Kleidungsschicht zum Wechseln
- Sonnencreme und notwendige Hygieneartikel im erlaubten Flüssigkeitsformat
- Kamera und Powerbank
Sicherheit mit gesundem Augenmaß
Wie in vielen Reiseländern sollten Wertsachen nicht offen gezeigt werden. Tragen Sie nur das benötigte Bargeld bei sich, nutzen Sie vorhandene Safes und vermeiden Sie unbeaufsichtigte Strandabschnitte nach Einbruch der Dunkelheit. Individuelle Wege in Städten sollten mit der Reiseleitung oder Hotelrezeption abgestimmt werden.
Auf Sansibar können am Strand Verkäufer und Ausflugsanbieter auf Gäste zukommen. Ein höfliches, klares Nein wird meist akzeptiert. Buchen Sie Touren nur bei nachvollziehbaren Anbietern und prüfen Sie, ob Transport, Versicherung und Sicherheitsausrüstung seriös organisiert sind.
Bewusst reisen und lokale Strukturen respektieren
Eine Fernreise hinterlässt ökologische und soziale Spuren. Schon kleine Entscheidungen können helfen: Nutzen Sie eine wiederbefüllbare Trinkflasche, sofern sicheres Trinkwasser verfügbar ist, verzichten Sie auf unnötige Einwegprodukte und nehmen Sie Batterien oder problematischen Müll wieder mit.
Kaufen Sie keine Produkte aus Korallen, Muscheln, Elfenbein, Tierhäuten oder geschützten Hölzern. Selbst wenn Gegenstände offen angeboten werden, kann ihre Ausfuhr verboten sein. Unterstützen Sie lieber lokale Handwerksbetriebe und achten Sie auf nachvollziehbare Herkunft.
Menschen sollten nur mit Zustimmung fotografiert werden. Das gilt besonders für Kinder. Bei Begegnungen in Dörfern ist respektvolle Neugier angemessener als vorschnelles Fotografieren. Ein paar freundliche Worte und echtes Interesse schaffen oft angenehmere Momente als die Kamera.
Für wen eignet sich diese Kombination?
Die Reise spricht Menschen an, die Naturerlebnisse und Strandurlaub in einem Reiseverlauf verbinden möchten. Sie sollten Freude an frühen Abfahrten, längeren Fahrstrecken und mehreren Unterkunftswechseln haben. Der anschließende Badeaufenthalt schafft einen ruhigen Ausgleich.
Weniger passend ist die Reise möglicherweise für Gäste, die ausschließlich Erholung suchen, tägliche individuelle Planung bevorzugen oder längere Fahrten nicht gut vertragen. Auch die klimatischen Unterschiede, das frühe Aufstehen an Safaritagen und die möglichen Umsteigeverbindungen sollten realistisch berücksichtigt werden.
Vor der Buchung genau nachfragen
Damit die Erwartungen mit dem tatsächlichen Angebot übereinstimmen, sollten folgende Punkte geklärt werden:
- Wie verteilen sich die 13 Reisetage auf Flüge, Rundreise und Badeaufenthalt?
- Warum wird im Titel teilweise von elf Tagen gesprochen?
- Welche Mahlzeiten sind während der Rundreise enthalten?
- In welchem Fahrzeug finden die Safaris statt?
- Welche Mittelklassehotels und Lodges sind konkret vorgesehen?
- Welche Ausflüge und Eintritte bilden den genannten Wert von etwa 500 Euro?
- Sind Flughafentransfers und Inlands- beziehungsweise Regionalflüge eingeschlossen?
- Welche Gepäckgrenzen gelten auf allen Teilstrecken?
- Welche Nebenkosten, Steuern oder obligatorischen Gebühren fallen zusätzlich an?
- Ist die Durchführung an eine Mindestteilnehmerzahl gebunden?
Auch die Stornierungsbedingungen, mögliche Hoteländerungen und die Regeln bei Flugplanänderungen verdienen Aufmerksamkeit. Reiseverläufe können aus organisatorischen oder wetterbedingten Gründen angepasst werden. Gleichwertige Ersatzunterkünfte sind bei Rundreisen nicht ungewöhnlich.
Reiseschutz für die Kombination zweier Länder
Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport gehört zu den wichtigen Vorbereitungen. Zusätzlich können Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung sinnvoll sein, besonders bei einer kostenintensiven Fernreise. Prüfen Sie, ob Safariaktivitäten, Bootsausflüge und bereits bestehende Erkrankungen abgedeckt sind.
Bewahren Sie die Notfallnummer der Versicherung sowohl im Telefon als auch auf Papier auf. Bei einer Behandlung sollten Rechnungen, Diagnosen und Zahlungsbelege vollständig gesammelt werden. Ohne Unterlagen ist eine spätere Erstattung häufig schwierig.
Zwei Reisegefühle in einem Urlaub
Diese Rundreise kombiniert intensive Tierbeobachtung, südafrikanische Landschaften und entspannte Tage auf Sansibar. Die zwei Ganztagssafaris geben ausreichend Zeit, den Kruger-Nationalpark nicht nur im Vorbeifahren kennenzulernen. Der Aufenthalt in Kiwengwa sorgt anschließend für einen deutlichen Wechsel von Aktivität zu Ruhe.
Wer sich auf frühe Starts, wechselnde Temperaturen, längere Transfers und die Dynamik einer Kleingruppe einlässt, erhält eine abwechslungsreiche Verbindung aus Rundreise und Badeurlaub. Gute Vorbereitung hilft dabei, den Kopf unterwegs frei zu haben: Dokumente prüfen, Gesundheitsthemen klären, passend packen und bei Tiersichtungen Geduld mitbringen.
Kategorie: Fernreisen, geführte Rundreisen, Kleingruppen-Rundreisen, Kombinationsreisen, Rundreise und Badeurlaub


