Tiere die man auf einer Afrika-Safari entdecken kann – Die Big 5 Afrikas und weitere

11. August 2023 Von chrissi 0
Tiere die man auf einer Afrika-Safari entdecken kann - Die Big 5 Afrikas und weitere

Eine Safari ist ein unglaubliches Erlebnis und gibt einem ein hautnahes Erlebnis der afrikanischen Flora und Fauna. Viele Tiere, die sich sonst nur in Zoos bestaunen lassen, können hier in der freien Wildbahn beobachtet werden. Hinzu kommt ein Tourguide, der einem alle wichtigen Informationen zur Tierwelt geben kann. Doch welche Tiere können auf einer Safari auftauchen? Wie wahrscheinlich ist es, eines der fünf bekanntesten Tiere Afrikas zu sehen? Mit etwas Geduld und Ausdauer lassen sich vielleicht einige der unten genannten Tierarten beobachten.

Die Big 5 Afrikas

Büffel

afrikanischer Büffel

afrikanischer Büffel

Auch wenn Büffel nicht die Tiere sind, die einem bei einer Safari in Afrika zuerst in den Sinn kommen, sind sie doch weit verbreitet. Durch ihre schiere Größe fallen sie schnell auf. Sie lassen sich vor allem an Wasserstellen finden, tragen daher auch den Namen Wasserbüffel. Noch dazu kommen sie immer in Herden von mehreren hundert Tieren. Auf einer Safari ist eine solch große Ansammlung von Tieren ein absolutes Highlight. Allgemein lassen sich Wasserbüffel in den Gebieten südlich der Sahara finden und sind eine der wichtigsten Tierarten innerhalb der afrikanischen Savanne.

Leopard

Leopard

Leopard

Leoparden sind eine der vielen Raubkatzenarten, die sich auf einer Safari beobachten lassen. Dank ihrer Fellfärbung haben sich die Tiere gut an ihre Umgebung angepasst und sind nicht immer so einfach zu finden. Leoparden sind ausgesprochen gute Jäger und haben ihre Beute immer im Blick. Daher verstecken sie sich gerne und bleiben auch den Menschen fern, die sich auf Safari begeben. Mit etwas Glück kann man jedoch einen guten Blick auf die eleganten Tiere erhaschen. Sie sind außerdem Einzelgänger und lassen sich selten in größeren Gruppen antreffen. Einzig die Jungtiere werden von ihrer Mutter großgezogen, bis sie nach sechs Monaten auf eigenen Beinen stehen müssen.

Nashorn

Nashorn

Nashorn

Das weiße Nashorn ist eines der wohl bekanntesten Tiere der Savanne. Auffällig sind dabei die langen Hörner am Kopf, aber auch der muskulöse Rumpf der Tiere. Dadurch, dass sie sich immer in größeren Gruppen aufhalten, lassen sie sich auch leichter entdecken. Hier sind es vor allem die Weibchen mit ihrem Nachwuchs, die gerne in Gemeinschaft leben. Ein einzelnes Nashorn bedeutet meistens, dass es sich hier um ein Männchen handelt. Nashörner lassen sich oftmals auf großen Steppen und Wiesen finden, am besten noch mit einer Wasserquelle in der Nähe. Trotz ihres gefährlichen und imposanten Aussehens handelt es sich bei den Tieren um reine Pflanzenfresser.

Löwe

Löwe

Löwe

Eine weitere bekannte Raubkatze unter den afrikanischen Tieren ist der Löwe. Der “König der Tiere”, wie er gerne bezeichnet wird, ist das Wahrzeichen einer Safari. Jedoch ist es nicht so einfach, einem Löwen in freier Wildbahn zu begegnen. Wie auch die meisten anderen Raubkatzen haben sie sich ihrer Umgebung angepasst und lauern im Schatten ihrer Beute auf. Anders als viele andere Katzen sind sie aber Rudeltiere und leben oft in größeren Familiengemeinschaften zusammen. Die Männchen lassen sich besonders gut an ihrer prächtigen Mähne erkennen, während die Weibchen diese nicht besitzen. Zuhause sind Löwen in eigentlich allen Regionen südlich der Sahara und lassen sich hin und wieder auch auf einer Safari blicken.

Elefant

Elefant

Elefant

Der Elefant ist das größte Landsäugetier der Erde und ein Tier, das immer mit der Safari in Afrika in Verbindung gebracht wird. Allein durch ihre schiere Größe fallen die Tiere einem ins Auge. Sie können teilweise zwei bis vier Meter hoch werden. Hinzu kommen ihre großen Ohren, sowie der lange Rüssel. Elefanten lassen sich in großen Gruppen antreffen, die immer von einer alten Elefantenkuh geleitet werden. Sie ziehen umher und baden gerne an verschiedenen Wasserstellen. Mit etwas Glück kann man sie auch dabei beobachten, wie geschickt sie ihren Rüssel benutzen.

Andere bekannte Tierarten auf Safari

Giraffe

Giraffen sind unglaublich majestätische Tiere, die durch ihren einzigartigen Körperbau auffallen. Mit ihren langen Hälsen erreichen sie selbst hohe Äste und knabbern dort die Blätter ab. Somit sind sie vielen anderen Tieren in der Nahrungsaufnahme überlegen und haben sich ihren ganz eigenen Vorteil geschaffen. Auch Giraffen lassen sich in größeren Gruppen finden, da immer auf Jungtiere aufgepasst werden muss. Diese können sich wegen ihrer zu kurzen Hälse kaum selbst ernähren und sind auf die Erwachsenen angewiesen, ihnen Futter zu geben.

Zebra

Auch das Zebra gehört zu den charakteristischen Tieren Afrikas. Anders als die meisten Tiere der Steppe fallen sie deutlich durch ihre schwarz-weiße Fellmusterung auf. Woher das Streifenmuster stammt, ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Zudem sind Zebras mit den uns bekannten Pferden verwandt, verhalten sich also dementsprechend ähnlich. Zebras leben ebenfalls in Rudeln und lassen sich vor allem auf weiten Steppen beobachten, wo sie grasen.

Nilpferd

Nilpferde, auch unter ihrem Namen Flusspferd bekannt, lassen sich angesichts dieser Namensgebung vor allem an Wasserlöchern in der Savanne finden. Sie lieben es, gemeinsam mit ihren Artgenossen zu baden und so der Hitze Afrikas standzuhalten. Entgegen dem Namen Nilpferd ist das Tier aber nicht mehr am Nil anzutreffen und hat sich mittlerweile nur südlich der Sahara angesiedelt. Auch wenn sie überwiegend Pflanzenfresser sind, gibt es auch Flusspferde, die fleischliche Ressourcen zu sich nehmen.

Impala

Impala sind eine Unterart der Antilopen und meist unscheinbare Tiere auf einer Safari. Dennoch sind sie ein wichtiger Bestandteil des afrikanischen Ökosystems und zeigen sich in großen Gruppen auf Steppen und nahe Wasserlöchern. Impala sind vor allem eines: schnell und gerissen. Einige springen auch über zehn Meter weit, wenn sie eine Gefahr bemerken.

Fazit

Wer auf eine Safari geht, der bekommt einen einzigartigen Eindruck der Natur Afrikas. Es ist nicht immer gegeben, dass man Tiere sieht, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Viel Geduld ist nötig, um einen Blick auf ein dort heimisches Tier zu erhaschen. Reiseführer helfen immer dabei, über die lokale Fauna zu informieren und machen auf Tiere in der Umgebung aufmerksam. Oftmals gibt es bestimmte Tiere und Gruppen, die immer wiederkehren und worüber die Tourguides eine Auskunft geben können.

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