Queen Elizabeth Nationalpark: Reiseführer & Geheimtipps

28. März 2025 Von chrissi 0
Queen Elizabeth Nationalpark

Der Queen Elizabeth Nationalpark ist ein beeindruckendes Schutzgebiet im Westen Ugandas. Mit einer Fläche von 1.978 km² ist er fast so groß wie das Saarland. Gegründet wurde der Park 1952 und später zu Ehren von Königin Elizabeth II. umbenannt.

Geografisch liegt der Park in einer einzigartigen Region, umgeben vom Ruwenzori-Gebirge und mehreren Seen. Diese Lage schafft eine vielfältige Landschaft, die von Savannen bis zu tropischen Wäldern reicht. Besonders bekannt ist der Park für seinen Kazinga-Kanal und die seltenen Ishasha-Baumlöwen.

Nach Jahren der Wilderei haben sich die Tiere im Park erholt. Heute bietet der Elizabeth Nationalpark Besuchern die Chance, Elefanten, Büffel und sogar Leoparden in freier Wildbahn zu beobachten. Für eine unvergessliche Reise gibt es zahlreiche Safaris und Unterkünfte, die den Aufenthalt im Park zu einem besonderen Erlebnis machen.

Schlüsselerkenntnisse

  • Der Park ist 1.978 km² groß und vergleichbar mit dem Saarland.
  • Gegründet 1952 und später nach Königin Elizabeth II. benannt.
  • Lage im Westen Ugandas, nahe dem Ruwenzori-Gebirge und mehreren Seen.
  • Vielfältige Ökosysteme von Savannen bis Tropenwäldern.
  • Bekannt für den Kazinga-Kanal und die Ishasha-Baumlöwen.
  • Erholung der Tierbestände nach Wildereiproblemen.
  • Praktische Infos zu Safaris und Unterkünften im weiteren Artikel.

Queen Elizabeth Nationalpark: Ein Paradies für Tierliebhaber

Ein Besuch im Park ist ein Erlebnis für alle Tierfreunde. Die vielfältige Tierwelt bietet unvergessliche Begegnungen mit Elefanten, Löwen und vielen anderen Arten. Hier findet man eine beeindruckende Mischung aus Savannenbewohnern und Waldtieren.

Die vielfältige Tierwelt des Parks

Der Park beherbergt eine reiche Tierwelt, die von Elefanten bis zu Löwen reicht. Besonders bekannt sind die Baumlöwen, die in den Ishasha-Bäumen ruhen. Auch Flusspferde und Leoparden sind hier zu finden.

Einzigartig ist die Vielfalt der Vogelarten. Über 600 Arten, darunter der Kingfisher und der Goliathreiher, machen den Park zu einem Paradies für Vogelbeobachter.

Erholung der Tierbestände nach schwierigen Zeiten

In den 1980er Jahren sank die Zahl der Elefanten dramatisch auf nur 200 Tiere. Dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen gibt es heute wieder etwa 3.000 Elefanten im Park.

„Die Wiederansiedlung aus dem Virunga Nationalpark war ein entscheidender Schritt.“

Trotz der Erfolge gibt es weiterhin Herausforderungen. Viehherden und Wilderei bedrohen die Tierbestände. Doch die Bemühungen zum Schutz der Tiere zeigen Wirkung.

Seltene Arten und wo man sie findet

Im Park leben seltene Arten wie die Defassa-Wasserböcke und Sitatunga-Antilopen. In den Feuchtgebieten findet man auch Felsenpythons und Speikobras. Für Primatenliebhaber gibt es Schimpansen in der Kyambura-Schlucht und Guereza-Affen.

Hier sind einige der besten Orte, um Tiere zu beobachten:

  • Büffel an der Mweya Peninsula
  • Flusspferde im Kazinga-Kanal
  • Baumlöwen in Ishasha
Tierart Ort
Elefanten Kasenyi Flachland
Leoparden Kasenyi Flachland (nachts)
Flusspferde Kazinga-Kanal

Landschaften und Highlights im Queen Elizabeth Nationalpark

Einzigartige Landschaften prägen das Bild dieses Schutzgebiets. Von weiten Savannen bis zu dichten tropischen Wäldern bietet der Park eine beeindruckende Vielfalt. Jede Ecke des Parks erzählt eine eigene Geschichte und lädt zum Entdecken ein.

Von Savannen bis tropischen Wäldern

Die Landschaft des Parks ist geprägt von kontrastreichen Biotopen. Im Norden erstrecken sich trockene Kasenyi-Ebenen, während im Süden sumpfige Maramagambo-Wälder dominieren. Die Kyambura-Schlucht beherbergt einen tropischen Regenwald, der bis zu 100 Meter tief ist.

Im nordwestlichen Hochland finden sich über 30 vulkanische Krater, von denen einige mit Wasser gefüllt sind. Diese geologischen Besonderheiten machen den Park zu einem einzigartigen Reiseziel.

Landschaft im Queen Elizabeth Nationalpark

Der Kazinga-Kanal: Lebensader des Parks

Der 32 bis 40 Kilometer lange Kazinga-Kanal verbindet den Lake Edward mit dem Lake George. Er ist eine der wichtigsten Lebensadern des Parks und zieht zahlreiche Tiere an. Bootsexkursionen auf dem Kanal bieten eine 95%ige Chance, Flusspferde zu sehen.

Die Ufer des Kanals sind ein Paradies für Vogelbeobachter. Hier lassen sich über 600 Vogelarten entdecken, darunter der Kingfisher und der Goliathreiher.

Die einzigartige Mweya-Halbinsel

Die Mweya-Halbinsel ist ein exklusives Gebiet, das nur mit einem Ranger betreten werden darf. Sie bietet einen Panoramablick auf den Lake Edward und ist ein beliebter Fotospot. Die Halbinsel ist auch ein wichtiger Teil des Ökosystems und Heimat vieler Tiere.

Hier sind einige der besten Orte, um die Landschaft zu erleben:

  • Kasenyi-Ebenen für weite Savannen
  • Kyambura-Schlucht für tropischen Regenwald
  • Mweya-Halbinsel für Panoramablicke
Ort Besonderheit
Kasenyi-Ebenen Trockensavannen für Löwenrudel
Kyambura-Schlucht Tropischer Regenwald mit Schimpansen
Mweya-Halbinsel Panoramablick auf Lake Edward

Unvergessliche Aktivitäten und Safaris

Entdecken Sie die besten Aktivitäten, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen. Von Bootsfahrten bis zu spannenden Safaris bietet der Park zahlreiche Möglichkeiten, die Tierwelt hautnah zu erleben.

Bootsfahrten auf dem Kazinga-Kanal

Eine Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal ist ein Highlight jeder Reise. Ab der Mweya Safari Lodge starten zweistündige Touren, die Sie nah an Flusspferde und Vögel heranbringen. Die Kosten betragen 40 USD pro Person.

Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal

Ein Insider-Tipp: Bestätigen Sie flexible Abfahrtszeiten telefonisch. So können Sie die optimale Zeit für Ihre Tour wählen.

Game Drives in den besten Gebieten

Game Drives sind ein Muss für jeden Safari-Liebhaber. Die besten Zeiten sind morgens und früher Nachmittag. Hier haben Sie die Chance, Elefanten, Löwen und Leoparden zu sehen.

Professionelle Guides bieten auch nächtliche Pirschfahrten an. Diese sind ideal, um nachtaktive Tiere wie Leoparden zu beobachten.

Schimpansen-Tracking in der Kyambura-Schlucht

Das Schimpansen-Tracking in der Kyambura-Schlucht ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Fütterungszeiten am Morgen bieten die besten Chancen, die 16-köpfige Population zu sehen.

„Die Kyambura-Schlucht ist ein Paradies für Primatenliebhaber.“

Kombipakete, wie eine Bootssafari am Nachmittag und ein Sundowner an der Bush Lodge, machen Ihre Reise noch abwechslungsreicher.

Für Fußsafaris in Predator-Gebieten gelten besondere Sicherheitshinweise. Ferngläser und Teleobjektive sind empfehlenswert, um Vögel und Tiere aus der Ferne zu beobachten.

Die berühmten Baumlöwen von Ishasha

Im südlichen Teil des Parks liegt ein besonderes Highlight für Tierbeobachter. Der Ishasha-Sektor ist bekannt für seine einzigartigen Baumlöwen, die sich gerne in den Ästen von Feigenbäumen ausruhen. Dieses Verhalten ist weltweit selten und macht die Region zu einem Muss für Safari-Liebhaber.

Die beste Zeit, um die Löwen zu beobachten, ist zwischen 11 und 15 Uhr, besonders in den Trockenmonaten. Dann suchen sie Schutz vor der Mittagssonne und bieten faszinierende Fotomotive. Fotografen sollten auf kontrastreiche Aufnahmen in den Akazienwipfeln achten.

Baumlöwen im Ishasha-Sektor

Neben den Löwen gibt es im Ishasha-Sektor weitere Attraktionen. Am Ishasha River leben große Hippo-Kolonien, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Die Kombination aus Löwen und Flusspferden macht diesen Teil des Parks besonders abwechslungsreich.

„Die Baumlöwen von Ishasha sind einzigartig und bieten unvergessliche Erlebnisse.“

Für diejenigen, die länger bleiben möchten, gibt es exklusive Unterkünfte wie das Ishasha Wilderness Camp. Dieses Luxus-Camp bietet nicht nur Komfort, sondern auch direkten Zugang zu den besten Beobachtungsstellen.

Bei Fußsafaris in Löwenterritorium gelten besondere Sicherheitsprotokolle. Besucher sollten immer in Begleitung eines erfahrenen Rangers bleiben. So können Sie die Tiere sicher und respektvoll beobachten.

Attraktion Beste Beobachtungszeit
Baumlöwen 11-15 Uhr (Trockenmonate)
Hippo-Kolonien Früher Morgen oder Abend

Praktische Reisetipps für den Besuch

Planen Sie Ihren Besuch im Park mit diesen praktischen Tipps. Ob Sie die beste Reisezeit wählen oder die optimale Anreise planen – wir helfen Ihnen, Ihren Aufenthalt unvergesslich zu gestalten.

Beste Reisezeit für optimale Tiersichtungen

Die ideale Zeit für einen Besuch sind die Monate Juni bis September und Dezember bis März. In diesen Perioden ist das Wetter trocken, und die Tiere sind besonders aktiv. So erhöhen Sie Ihre Chancen, Elefanten, Löwen und andere Wildtiere zu sehen.

Beste Reisezeit für den Park

In der Regenzeit (April bis November) können die Wege schlammig sein. Ein Allradfahrzeug ist dann unerlässlich. Planen Sie Ihre Reise sorgfältig, um das Beste aus Ihrem Besuch herauszuholen.

Anreiseoptionen und Transportmöglichkeiten

Von Kampala aus erreichen Sie den Park in etwa 5 bis 6 Stunden über die asphaltierte Straße via Mbarara. Eine bequemere Alternative sind Charterflüge nach Kasese oder zum Mweya Airfield. Diese Option spart Zeit und bietet spektakuläre Ausblicke.

Für die Erkundung der parks empfiehlt sich ein geländegängiges Fahrzeug wie der Toyota Land Cruiser. Ein Dachzelt kann zusätzlichen Komfort bieten, besonders für längere Aufenthalte.

Hier sind einige weitere Tipps für Ihre Reise:

  • Klima: Informieren Sie sich über die Niederschlagswerte in verschiedenen Parkzonen.
  • Gesundheit: Malariaprophylaxe und Impfungen sind empfehlenswert.
  • Eintritt: Ausländische Besucher zahlen 40 USD pro Tag.
  • Unterkunft: Die Queen Elizabeth Bush Lodge am Kazinga-Ufer bietet Komfort und Nähe zur Natur.
  • Packliste: Denken Sie an Sonnenschutz, Ferngläser und Stromadapter für ugandische Steckdosen.

Fazit: Warum der Queen Elizabeth Nationalpark ein Muss ist

Der Queen Elizabeth Nationalpark bietet ein unvergleichliches Erlebnis für Naturliebhaber. Mit 95 Säugetier- und 600 Vogelarten ist das Ökosystem hier einzigartig. Wer das Abenteuer sucht, kann den Besuch mit Gorilla-Tracking in Bwindi kombinieren.

Dieser Park ist ein authentisches Afrika-Erlebnis abseits überlaufener Touristenpfade. Seit den 90er Jahren wurden große Erfolge im Artenschutz erzielt. Besucher können auch kulturelle Begegnungen mit den Bakonzo-Völkern genießen.

Für ein vollständiges Programm empfehlen wir einen mindestens dreitägigen Aufenthalt. Die landschaft und die Tierwelt, darunter elefanten, werden Sie begeistern. Der Elizabeth Nationalpark ist ein Muss für jeden, der die Natur liebt.

FAQ

Welche Tiere kann man im Queen Elizabeth Nationalpark sehen?

Der Park beherbergt eine Vielzahl von Tieren, darunter Elefanten, Löwen, Flusspferde, Leoparden und Schimpansen. Auch seltene Arten wie die Baumlöwen von Ishasha sind hier zu finden.

Was sind die Highlights der Landschaft im Park?

Die Landschaft reicht von weiten Savannen bis zu tropischen Wäldern. Besonders sehenswert sind der Kazinga-Kanal und die Mweya-Halbinsel, die beide eine reiche Tierwelt bieten.

Welche Aktivitäten kann man im Park unternehmen?

Beliebte Aktivitäten sind Bootsfahrten auf dem Kazinga-Kanal, Game Drives in den besten Gebieten und Schimpansen-Tracking in der Kyambura-Schlucht.

Wann ist die beste Reisezeit für den Park?

Die beste Zeit für einen Besuch ist in den trockenen Monaten von Juni bis September und Dezember bis Februar, wenn die Tiere leichter zu beobachten sind.

Wie kommt man zum Queen Elizabeth Nationalpark?

Der Park ist gut über die Straße von Kampala oder Kigali aus erreichbar. Es gibt auch Flugoptionen zu nahegelegenen Flugplätzen wie Kasese oder Mweya.

Was macht die Baumlöwen von Ishasha so besonders?

Die Baumlöwen von Ishasha sind eine seltene und faszinierende Attraktion. Sie sind bekannt dafür, dass sie sich gerne in Bäumen ausruhen, was ein einzigartiges Fotomotiv bietet.

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