Camps Namibia: Finden Sie Ihre perfekte Safari-Unterkunft
27. Januar 2026
Ein klarer Überblick: Mit dem Begriff können Sie alles meinen, von rustikalem Busch-camping bis zur Lodge mit Restaurant und Pool. Diese Vielfalt macht das Land besonders reizvoll für Selbstfahrer.
Sie erfährst hier, wie Unterkünfte Ihre Route formen und warum frühes Buchen in Etosha, Sossusvlei oder Spitzkoppe entscheidend ist. Reisezeiten, Parkeingänge und Tagesetappen beeinflussen die Wahl stärker als nur der Preis.
Viele Reisende nutzen einen Allradwagen mit Dachzelt. Wildcampen bleibt nur im Notfall empfehlenswert; Farmaufenthalte erfolgen auf Absprache.
Der Artikel gibt Ihnen zuerst Auswahlkriterien, dann Tipps zu Buchung und Timing und schließlich konkrete Empfehlungen zu Regionen und einzelnen campingplätze. So planen Sie realistisch und nachhaltig und behalten Tierbeobachtung sowie Ruhephasen im Blick.
Inhaltsverzeichnis
- 1 So findest du die passenden Camps in Namibia für deine Route
- 2 Camping in Namibia buchen: Timing, Verfügbarkeit und Reservierungen
- 3 Etosha Nationalpark & Umgebung: Camps für deine Safari und Tierbeobachtung
- 4 Zwischen Windhoek und Etosha: Naturreservate & Farm-Camps mit Aktivitäten
- 5 Damaraland & Kaokoveld: Wüstenelefanten, Weite und besondere Camp-Erlebnisse
- 6 Skeleton Coast & Swakopmund: Küste, Nebelstimmung und praktische Stadtstopps
- 7 Spitzkoppe: Campen zwischen Granitfelsen mit Sonnenuntergangs-Blick
- 8 Namib & Sossusvlei: Camps nahe Dünen, Sesriem-Eingang und Wüsten-Highlights
- 9 Südnamibia: Roadtrip-Stopps zwischen Aus, Keetmanshoop und Kalahari
- 10 Flusslandschaften im Nordosten: Camps am Okavango und Kwando für Wasser & Wildlife
- 11 Fazit
- 12 FAQ
- 12.1 Wie plane ich die Fahrzeit zwischen Lodges und Camps realistisch?
- 12.2 Welche Ausstattung ist bei Stellplätzen besonders wichtig?
- 12.3 Brauche ich Reservierungen für Etosha, Sossusvlei oder Spitzkoppe?
- 12.4 Wie erkenne ich, ob ein Camp kinder- oder familienfreundlich ist?
- 12.5 Kann ich in einfachen Camps Lodge-Services wie Restaurant oder Bar erwarten?
- 12.6 Welche Touren und Aktivitäten solltest du im Vorfeld buchen?
- 12.7 Wie sicher sind Camps nahe Dünen oder in der Wüste nachts?
- 12.8 Was solltest du zum Thema Wasser und sanitäre Anlagen wissen?
- 12.9 Wie findest du Camps mit gutem Blick und Aussichtspunkten?
- 12.10 Welche Infrastruktur ist für Allrad-Fahrzeuge wichtig?
- 12.11 Gibt es Community-geführte Alternativen zu Lodges?
- 12.12 Worauf solltest du bei Campingplätzen entlang der Küste achten?
- 12.13 Wie viel Feuerholz darfst du mitnehmen oder kaufen?
- 12.14 Was kostet ein typischer Stellplatz und welche Extras fallen an?
- 12.15 Wie erreichst du abgelegene Camps, wenn du keine eigene Anreise hast?
- 12.16 Welche Hygieneregeln gelten in einfachen Camps und Gemeinschaftsküchen?
- 12.17 Wie findest du seriöse Buchungswege und vermeidest Probleme?
Wesentliche Erkenntnisse
- Vielfalt: Von einfach bis komfortabel – wählen Sie passend zu Ihrer Route.
- Früh buchen: Beliebte Highlights sind schnell ausgebucht.
- Route entscheidet: Fahrzeiten und Parkzugänge sind Schlüssel.
- Sicherheit: Wildcampen nur als letzte Option, Farmcamping mit Erlaubnis.
- Nachhaltigkeit: Leave-no-trace ist Standard für alle Gäste.
So findest du die passenden Camps in Namibia für deine Route
Wähle Standorte so, dass Straße, Gate und Tagesetappen pragmatisch zusammenpassen. Plane nach realistischen Fahrzeiten und der Beschaffenheit der Straße. Viele Wege sind unbefestigt; ein 4×4 mit Dachzelt erleichtert die Fahrt.

Lage & Richtung
Bestimme die lage zuerst: Welcher Park-Eingang (eingang) passt zu deinem Tagesziel? Entscheide nach richtung, damit du nicht stundenlang auf Schotter fährst.
Denke an Nähe vs. Ruhe: Nah am Gate geht es früh los, weiter weg genießt du mehr Stille.
Aussicht & Landschaft
Wähle nach landschaft und aussicht: Dünen für spektakuläre Farben, Granit für Felsen, Flussufer für Vögel. So bekommst du genau den blick, den du suchst.
Ausstattung & Atmosphäre
Lege deinen Mindeststandard fest: stellplätze mit Ebenheit, Windschutz und Abstand, sanitären anlagen, warmes wasser, duschen und toiletten.
Beachte: Oft kannst du keinen festen Stellplatz reservieren; es gilt meist first come, first serve als möglichkeit. Community-Orte sind einfacher, Lodge-Alternativen bieten mehr Service und echtes campingplatz-Feeling.
„Plane pragmatic: Lage entscheidet über deinen Tag.“
Camping in Namibia buchen: Timing, Verfügbarkeit und Reservierungen
Gute Planung entscheidet, ob du entspannte Nächte oder hektische Suchfahrten erlebst. Hier bekommst du klare Infos zu Hochsaison, Buchungswegen und praktischen Tipps.
Hochsaison und Engpässe rechtzeitig sichern
Die Hauptzeit läuft von Juli bis Oktober; hinzu kommen Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Buche Plätze in Etosha Nationalpark, Sossusvlei und Spitzkoppe frühzeitig, besonders wenn du eine etosha safari planst.
First come, first serve bei Community‑Plätzen
Viele Community‑ und Naturplätze arbeiten nach dem Prinzip „first come, first serve“. Komme deshalb früh am Tag an, damit du freie stellplätze findest und nicht bis zur Dämmerung suchen musst.
Buchungswege und Permit‑Regeln
Du hast mehrere möglichkeiten: direkte reservierung per E‑Mail oder WhatsApp, booking über Webseiten oder Plattformen wie Booking.com. Lodge‑Betreiber und desert lodge geben oft schnelle Antworten per Nachricht.
Beachte Permit‑Regeln, z. B. erfordert Mirabib im Namib‑Naukluft ein Park‑Permit am Eingang. Kläre An-/Abreisedatum, Fahrzeugtyp und Stornobedingungen bei der Buchung.
- Fix buchen: Etosha Nationalpark, Sossusvlei, Spitzkoppe.
- Flexibel bleiben: private Lodges und abgelegene camp‑Plätze.
- Checkliste: Anreise, Personen, Fahrzeug, Ankunftszeit, Zahlungsbedingungen.
Etosha Nationalpark & Umgebung: Camps für deine Safari und Tierbeobachtung
Plane so, dass du Abende am Wasserloch maximieren und zugleich Komfort genießen kannst.
Strategie: Übernachte im Park, wenn du maximale Beobachtungszeit willst. Bleibe außerhalb, wenn du saubere sanitären Anlagen, Restaurant-Service und Ruhe bevorzugst.
Halali Camp: Zentraler Zwischenstopp
Halali liegt direkt im Park und bietet rund 58 Stellplätze, Strom, Pool und ein Restaurant. Das 24/7 Wasser-Wasserloch ist das große Highlight für Tierbeobachtung am Tag und in der Nacht.
Reservierung per Mail möglich; Preise ab ca. 460 NAD pro Person.
Etosha Safari Camp (nahe Andersson Gate)
Dieses Etosha safari Angebot hat ca. 24 Stellplätze, sehr saubere sanitären anlagen, Duschen und moderne Toiletten. Das Restaurant und die Bar sorgen für Komfort; ideal, wenn du Nähe zum Eingang suchst.
Otavi Vineyards: Entspannter Stopp
Otavi bietet nur wenige Plätze (ca. 5 Stellplätze), Strom, Pool und Weinprobe. Nutze diesen Ort, um nach mehreren Safaritagen zu entspannen.
Praktisch: Wäge Stellplatz‑Dichte, Ausstattung und Lage ab. Das Wasserloch bei Halali ist ein echtes Highlight—nimm Fernglas und Geduld mit.
Zwischen Windhoek und Etosha: Naturreservate & Farm-Camps mit Aktivitäten
Die Strecke von Windhoek Richtung Etosha bietet gezielte Stopps für wanderungen, Tierbeobachtung und erholsame Nächte. Plane so, dass du nicht nur fährst, sondern gezielte Erlebnisse einbaust.

Tusker Campsite
Auf der Familienfarm gibt es nur zwei stellplätze. Jeder platz hat ein privates WC und eine Dusche mit warmem wasser.
Feuerstelle, Abwaschbecken und ein kleiner Hofladen runden das Angebot ab. Reserviere per Mail, WhatsApp oder Instagram (+264 81 752 0755). Rechne mit etwa 250 NAD pro Person.
Beachte: Der Ort liegt direkt an der straße, nachts kann es laut werden. Kein WLAN.
Waterberg Plateau Campsite
Im Waterberg Wilderness Reserve stehen 16 stellplätze am Fuße des Plateaus. Jeder Platz hat ein eigenes Sanitärhäuschen mit toiletten und duschen.
Es gibt schattige Sitzbereiche, Grillstellen und ein Restaurant plus kleine Pools. Plane wanderungen auf dem Plateau; Auffahrkeile helfen bei unebenen Plätzen.
Hinweis: Kein Strom, Lebensmittel nachts sichern (Honigdachse). Preis ca. 400 NAD p. P., online buchbar.
Okonjima Campsite
Okonjima bietet vier private Plätze mit Strom, warmem wasser und sauberen Duschen/Toiletten. Pool und Sundowner‑Spot sind attraktive highlights.
Das Reservat ist die Möglichkeit für Leopard‑Tracking und Besuche im AfriCat Carnivore Care Centre. Geführte Drives und Wanderungen sind buchbar.
Preise beginnen bei ca. 990 NAD p. P.; früh buchen, da nur wenige Plätze verfügbar sind.
| Anlage | Stellplätze | Ausstattung | Preis (p. P.) |
|---|---|---|---|
| Tusker | 2 | Privates WC/Dusche, Feuerstelle, Hofladen | ≈ 250 NAD |
| Waterberg Plateau | 16 | Sanitärhäuschen, Grill, Restaurant, Pools | ≈ 400 NAD |
| Okonjima | 4 | Strom, Warmwasser, Pool, Aktivitäten (Leopard) | ≈ 990 NAD |
„Farmcamping verlangt Absprache mit dem Farmer; Reserve‑Stops bieten mehr geführte aktivitäten.“
Praxis‑Tipp: Entscheide, ob du eine Nacht als kurzen Zwischenstopp nutzt oder zwei Nächte für intensive Wanderungen und Wildlife‑Programme. Plane Verpflegung: oft hilft eine kleine küche oder das Lodge‑Restaurant.
Damaraland & Kaokoveld: Wüstenelefanten, Weite und besondere Camp-Erlebnisse
In Damaraland und dem Kaokoveld bestimmen landschaft und tiere das Tempo deiner Reise. Die Region bietet weite Aussichten und wenige Infrastruktur‑Orte, deshalb werden Übernachtungen hier zu echten Erlebnispunkten.

Palmwag Campsite
Die Anlage liegt praktisch als Basis für geführte touren und Wanderungen. Stellplätze haben Licht, Strom und Wasser; es gibt ein Schattendach und Feuerstellen.
Pool und Restaurant der benachbarten lodge runden den Tag ab. Preis: ca. 250 NAD p. P.
Madisa Campsite
Madisa bietet neun private, schattige Plätze mit fließendem Wasser und eigenen Duschen/Toiletten.
Gemeinschaftliche küche, Grillplatz, bar und ein schöner pool machen den Ort ideal nach staubigen Etappen. Wüstenelefanten sind mögliche Highlights.
Etambura Camp
Etambura ist community‑geführt und liegt auf einem Hügel mit weitem Blick. Fünf Selbstversorger‑Chalets, eines barrierefrei.
Die Gegend ist heilig; es gilt striktes Jagdverbot. Beobachtungen von Klippspringer und anderen Arten sind möglich.
Camp Aussicht
Kleine Anlage mit 3–4 Stellplätzen und 360°‑Rundumblick. Ruhe, klare Sonnenauf‑ und ‑untergänge und lokale Begegnungen prägen hier deinen Aufenthalt.
| Ort | Stellplätze / Plätze | Ausstattung | Highlights |
|---|---|---|---|
| Palmwag | Mehrere Stellplätze | Strom, Licht, Wasser, Feuerstelle, Pool (Lodge) | Geführte Touren, Basis für Wildlife‑Fahrten |
| Madisa | 9 private Plätze | Eigenes WC/Dusche, Küche, Bar, Pool | Privatsphäre, Nähe zu Twyfelfontein, Wüstenelefanten |
| Etambura | 5 Chalets | Selbstversorger, barrierefrei möglich | Community‑geführt, besondere Wildtierbeobachtung |
| Camp Aussicht | 3–4 Stellplätze | Panoramablick, einfache Infrastruktur | 360° Blick, Abgeschiedenheit, lokale Begegnungen |
„In dieser Weite sind Übernachtungen mehr als Schlafplatz — sie bestimmen, wie tief du die Landschaft und Tierwelt erlebst.“
Skeleton Coast & Swakopmund: Küste, Nebelstimmung und praktische Stadtstopps
Die Atlantikküste bietet frische Luft und klare Kontraste zur Wüste. Hier sind kühle, neblige Morgen typisch. Sie sind perfekt als Erholung nach staubigen Etappen.
Nutze Cape Cross als funktionalen Küstenstopp. Das Camp hat etwa 21 stellplätze mit Strom, Licht, Waschbecken, Grillstelle und Sanitäranlagen. Zur Anlage gehören Shop, bar, restaurant und ein Museum. Die Robbenkolonie liegt in unmittelbarer nähe. Buchbar u. a. über safarinow.com; Preis ca. 260 NAD p. P.

Swakopmund ist die praktische Stadt-Option für Reparaturen, Wäsche und Einkauf. Kurzfristige Übernachtungen sind bei Tiger Reef (≈215 NAD p. P.) oder Sophia Dale (ab ≈195 NAD p. P.) preiswert.
Die Alte Brücke eignet sich eher für Paare oder längere Aufenthalte (≈530 NAD für 2 Pers.). Achte an der Küste besonders auf Windschutz und feuchte Luft. Gute anlagen mit heißen Duschen und geschützten Kochplätzen schaffen Komfort.
„Cape Cross ist ideal für Robben‑Besuch und eine entspannte Nacht vor Swakopmund.“
| Ort | Stellplätze / Preise | Ausstattung | Wann sinnvoll |
|---|---|---|---|
| Cape Cross Camping | ≈21 Stellplätze / ≈260 NAD p. P. | Strom, Licht, Sanitär, Grill, Shop, Bar, Restaurant | Robbenbesuch, kurzer Küstenstopp |
| Tiger Reef Campsite (Swakopmund) | — / ≈215 NAD p. P. | Basis-Ausstattung, Nähe zur Stadt | Stadtlogistik, kurzer Stopp |
| Alte Brücke Campsite (Swakopmund) | — / ≈530 NAD (2 Pers.) | Komfortabler Stellplatz, ruhiger Ort | Längerer Aufenthalt, Paarurlaub |
| Sophia Dale Base Camp | — / ab ≈195 NAD p. P. | Preiswerte Option, einfache Anlagen | Budgetübernachtung, Basis für Erkundungen |
Praxis‑Tipps: Plane früh anzukommen, wenn du gute plätze willst. Entscheide, ob du städtische unterkünfte oder einen campingplatz bevorzugst. So löst du Wäsche, Reparatur und Versorgung effizient.
Spitzkoppe: Campen zwischen Granitfelsen mit Sonnenuntergangs-Blick
Zwischen den markanten Granitkuppen findest du einen Ort, an dem das Abendlicht jedes Stellplatz in Szene setzt.
Spitzkoppe Community Camp ist sehr basic, bietet aber spektakuläre Plätze direkt zwischen Felsen. Am Platz gibt es oft nur ein Plumpsklo und eine Feuerstelle. Die zentrale Infrastruktur am Eingang hat Restaurant, Duschen, Toiletten und Lademöglichkeiten für Geräte.
Reservierungen für konkrete stellplätze sind nicht möglich; es gilt „first come, first serve“. Komme idealerweise gegen 10 Uhr an. Ab 12 Uhr sind viele Top‑plätze meist weg.
Bring genug Wasser mit und kaufe Feuerholz an der Rezeption, wenn du ein Feuer planst.
Beste Ankunftszeit
Früh ankommen sichert dir Privatsphäre, Felsnähe und einen guten Blick bei Sonnenuntergang. Priorisiere, ob du Windschutz, Schatten oder Aussicht brauchst.
Aktivitäten vor Ort
Nutze die Möglichkeit für kurze wanderungen, leichte Kletterpassagen und Foto‑Stops. Abends sind Sternenhimmel und die Milchstraße echte Highlights.
„Die Landschaft ist hier der Luxus — einfache Plätze, großer Blick.“
Namib & Sossusvlei: Camps nahe Dünen, Sesriem-Eingang und Wüsten-Highlights
Die Sossusvlei‑Region verbindet frühe Dünenfahrten mit stillen Nächten unter einem unglaublichen Sternenzelt. Plane zwei Standorte: einen für den schnellen Zugang zum eingang und einen, der Ruhe, Aussicht und Nachtstimmung bietet.
Spreetshoogte Pass
Spreetshoogte liegt auf 1.676 m und bietet nur etwa acht stellplätze auf dem Plateau. Die Aussicht und der Sonnenuntergang sind spektakulär.
Jeder Platz hat eine Boma und Zugang zu sauberen Gemeinschafts‑duschen und toiletten. Feuerholz gibt es in Säcken; reserve per Mail: info@barkhan.africa. Preis ca. 280 NAD p. P.
Namib Desert (Gondwana) & Little Sossus
Die private Konzession der Namib Desert bietet weit auseinanderliegende stellplätze mit Strom, Wasser und Grill. Die desert lodge daneben stellt restaurant und Pools zur Verfügung.
Little Sossus gilt als Komfort‑Option: eigene WC/Dusche am Platz und Nähe zum eingang — ideal für sehr frühe Dünen‑Fahrten.
Hauchabfontein & Mirabib
Hauchabfontein liegt im Tsauchab‑Flussbett, hat küche, Steinpool und verkauft feuerholz. Es ist eine Oasen‑Möglichkeit nach staubigen Etappen.
Mirabib im Namib‑Naukluft NP bietet Stellplätze unter Granitüberhängen. Permit ist erforderlich; ein Ausflug zur Zebra Pan ist ein lohnender highlight.
Praxis‑Tipp: Nähe zum Eingang gibt dir frühe Dünen‑Zugänge. Plateau‑Plätze liefern den besten Sternenhimmel. Entscheide nach Komfort, aussicht und deinem Tagesplan.
Südnamibia: Roadtrip-Stopps zwischen Aus, Keetmanshoop und Kalahari
Hier triffst du auf rote Granitfelsen, fossilreiche Ebenen und intime Stellplätze für echte Pausen. Die Strecke verlangt, dass du Fahrtzeit, Pisten‑Fahrbarkeit und Wasserreserven planst.
Desert Horse Campsite liegt knapp westlich von Aus an der B4. Das kleine camp bietet 10 stellplätze, Windschutz, Tisch, Grill sowie gepflegte Duschen und Toiletten. Als Aktivität gibt es die Möglichkeit, die Wilden Pferde (~20 km) zu besuchen.
Mesosaurus Fossil Camp ist ein Gästefarm‑Ort bei Keetmanshoop. Geführte wanderungen zur Fossil Site und die urige Köcherbaum‑landschaft sind die Highlights. Ideal, wenn du Natur und Geologie verbinden willst.
Red Dune Camp in der Kalahari bietet vier exklusive plätze auf einer roten Düne. Nur mit Allrad erreichbar, ist der 360°‑blick einzigartig. Bring Selbstversorgung und Feuerholz mit.
Koiimasis Ranch an der D707 hat fünf Stellplätze zwischen Granitfelsen. Jeder platz hat Grill und Trinkwasser; dazu kommen restaurant, Sky‑bar und eine Poolanlage — perfekt nach staubigen Etappen.
„Der Süden belohnt, wer Zeit für Stopps statt für Durchfahrt nimmt.“
Flusslandschaften im Nordosten: Camps am Okavango und Kwando für Wasser & Wildlife
Im Nordosten wechselt die Landschaft zu breiten Flussläufen, dichter Ufervegetation und einer ganz anderen Tierwelt.
Mavunje Camp liegt direkt am Kwando und bietet fünf stellplätze. Die kleine küche ist gut ausgestattet, und ein überdachter Wohnbereich lädt zum gemeinsamen Abendessen ein.
Die Duschen, Toiletten und separaten Waschhäuschen sind funktional und praktisch bei hoher Luftfeuchte.

Camp Kwando punktet mit einer Restaurantplattform und direktem blick auf Flusspferde und Krokodile. Bootstouren und Mountainbike‑Trails sind die wichtigsten touren und aktivitäten vor Ort.
Die N//goabaca Community Campsite am Popa Falls bietet vier schattige plätze, gepflegte sanitären anlagen und eine Gemeinschaftsküche. Die Nähe zum Wasser macht den Ort attraktiv für Vogelbeobachter.
Nambwa Campsite in Bwabwata hat vier Plätze direkt an der Kwando‑Flusslage. Teilweise ist die Zufahrt nur mit Allrad möglich. Das Gebiet gilt als echtes Vogelparadies und zählt zu den regionalen highlights.
Wasserlagen bringen andere Regeln: gute anlagen, Mückenschutz und frühe Bootsfahrten sichern die besten Tierbeobachtungen.
Fazit
Deine beste Nacht entsteht, wenn Lage, Ankunftszeit und Ausstattung zusammenpassen.
Wähle nach Route und gewünschter Landschaft. Entscheide, ob du Nähe zum Etosha Nationalpark, zur Spitzkoppe oder zur desert lodge brauchst. Plane realistische Fahrzeiten und komm früh an — so sicherst du die besten Stellplätze.
Kombiniere komfortable Orte mit Restaurant und Bar für Erholung und einfache Naturplätze für Sterne und Highlights. Vermeide Wildcamping, übernachte nicht an Straßen und respektiere die Regeln vor Ort.
Hast du zwei Backup‑Unterkünfte pro Region, bleibt deine Route flexibel. Mit diesen Tipps wird jede Übernachtung Teil des Erlebnisses, nicht nur eine Nacht.