Welche Impfungen für Südafrika sind erforderlich?
27. Januar 2026
Du planst eine Reise nach Südafrika und brauchst klare, verlässliche Informationen. Dieser kurze Guide gibt dir schnell einen Überblick, was bei der Einreise zählt und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind.
Bei Direktflügen aus Europa sind meist keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Ein Gelbfiebernachweis kann aber relevant werden, wenn du aus einem Gelbfiebergebiet einreist oder längere Transits hattest.
Wir trennen Einreise-Regeln von empfehlenden Schutzmaßnahmen. Du erfährst, welche Impfung sinnvoll ist und wie regionale Risiken deine Planung ändern.
Prüfe frühzeitig deinen Basis-Impfschutz und vereinbare idealerweise sechs Wochen vor Abreise einen Termin beim Arzt. So startest du sicher in deine Reise.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Was du vor der Reise klären solltest: Route, Provinz, Dauer und Risiko
- 2 Einreise nach Südafrika: Wann eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben ist
- 3 Standardimpfungen checken: dein Basis-Impfschutz für Reisen
- 4 welche impfungen für südafrika: Empfohlene Reiseimpfungen für die meisten Reisenden
- 5 Impfungen je nach Risiko: Was bei Langzeitaufenthalt, engem Kontakt und einfachen Bedingungen wichtig wird
- 6 Malaria in Südafrika: Risikogebiete nach Provinz und Saison
- 7 Malariaprophylaxe, Stand-by und Mückenschutz: So schützt du dich konkret
- 8 Hygiene, Wasser und Essen: Risiken für Darminfektionen und wie du sie senkst
- 9 Weitere Gesundheitsrisiken vor Ort: Tiere, Klima und medizinische Versorgung
- 10 Fazit
- 11 FAQ
- 11.1 Welche Impfungen sind für deine Reise in die Provinzen Südafrikas grundsätzlich erforderlich?
- 11.2 Warum ist die gewählte Route, Provinz und Aufenthaltsdauer wichtig für deine Impfentscheidungen?
- 11.3 Welche Bedeutung hat der Reisestil (Städte, Rundreise, Trekking, Camping, Parks) für deine Gesundheitsvorsorge?
- 11.4 Wann solltest du spätestens zum Arzt gehen, um Impfungen rechtzeitig zu erhalten?
- 11.5 Wann ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nach Südafrika nötig?
- 11.6 Gilt die Gelbfieberimpfung lebenslang?
- 11.7 Welche Basisimpfungen solltest du vor der Abreise prüfen?
- 11.8 Warum ist Hepatitis A empfohlen und wie schützt sie dich?
- 11.9 Wann ist Hepatitis B relevant für deine Reiseplanung?
- 11.10 In welchen Situationen ist eine Typhus-Impfung empfehlenswert?
- 11.11 Wann solltest du über eine Tollwutimpfung nachdenken?
- 11.12 Wo in Südafrika besteht Malariarisiko und zu welcher Jahreszeit?
- 11.13 Wie gefährlich ist Malaria vor Ort?
- 11.14 Wann ist eine Malariaprophylaxe sinnvoll und wann reicht Stand-by-Therapie?
- 11.15 Welche konkreten Mückenschutzmaßnahmen solltest du nutzen?
- 11.16 Was gilt beim Trinkwasser und beim Essen, um Darminfektionen zu vermeiden?
- 11.17 Wie wichtig ist Händehygiene unterwegs?
- 11.18 Was tust du bei Tierbissen oder Kratzern?
- 11.19 Welche Rolle spielt Sonnenschutz und Klima insbesondere für Kinder?
- 11.20 Wie ist die medizinische Versorgung vor Ort und wie sicherst du dich ab?
- 11.21 Welche Medikamente und Hilfsmittel gehören in deine Reiseapotheke?
Wesentliche Erkenntnisse
- Direktflüge aus Europa: meist keine Pflichtimpfungen.
- Gelbfieber kann bei bestimmten Einreisen relevant sein.
- Unterscheide Einreisevorschriften und empfohlene Schutzimpfungen.
- Regionale Risiken bestimmen oft die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen.
- Six Wochen Vorlauf: Termin beim Arzt zur reisemedizinischen Beratung.
Was du vor der Reise klären solltest: Route, Provinz, Dauer und Risiko
Bevor du packst, klärst du die wichtigsten Fragen zur Route und zum individuellen Schutz. Das beeinflusst, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind.

Warum die Provinz entscheidend ist
Die konkrete provinz bestimmt oft das gesundheitliche risiko. Im Nordosten sind Malaria und andere regionale Gefahren wahrscheinlicher.
Reist du in den nordosten oder an die osten-Küste, gelten andere Empfehlungen als in städtischen Gebieten. Das restliche land hat meist geringeres Infektionsrisiko.
Reisestil & Bedingungen
Dein Stil — Städtetrip, Rundreise, Safari, Trekking oder Camping — verändert die Schutzbedürfnisse. Reisende in Parks und abgelegene Gegenden benötigen oft zusätzlichen Schutz.
Beurteile realistisch die dauer der Reise und die Art der Unterkünfte. Näherer Kontakt zur lokalen Bevölkerung ändert das Profil für nötige Impfungen.
Wann du zum Arzt solltest
Vereinbare den Termin beim arzt idealerweise sechs Wochen vor Abreise. So bleiben Zeit für Impfserien oder Auffrischungen.
- Konkrete Route und betroffene Provinzen
- Reisezeitraum und geplante Aktivitäten
- Dauer des Aufenthalts und Unterkunftsart
- Besondere Vorerkrankungen oder Reisen mit Kindern
Mit diesen Infos kommst du vorbereitet zur reisemedizinischen Beratung und vermeidest Engpässe bei der Vorsorge.
Einreise nach Südafrika: Wann eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben ist
Nicht jeder Zwischenstopp ist harmlos: Prüfe frühzeitig, ob ein Gelbfieberzertifikat verlangt wird. Bei Direktflügen aus Europa ist meist keine spezielle Impfung vorgeschrieben. Das schafft Planungssicherheit für viele Reisende.

Direkteinreise aus Europa
Wenn du direkt aus Europa einreist, brauchst du in der Regel keinen Nachweis. Das gilt unabhängig von Reisedauer und Urlaubsart.
Gelbfieber-Nachweis bei Einreise oder längeren Transits
Ein Gelbfiebernachweis wird verlangt, wenn du aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommst oder wenn du in solchen ländern einen Transit/Umstieg hattest, der länger als 12 Stunden dauerte.
Ausnahmen: Kinder und kurze Transitaufenthalte
Für kinder unter 12 Monaten gilt typischerweise eine Ausnahme. Ebenso bleiben Transits unter 12 Stunden meist frei von der Pflicht.
Gültigkeit laut WHO/IHR
Wichtig: Laut WHO/IHR ist die Gelbfieberimpfung nach einmaliger Impfung dauerhaft gültig. Das bedeutet, du brauchst oft keine Auffrischung.
- Prüfe deine Route und Stopover vor dem Abflug.
- Kontaktiere die Airline oder das Konsulat bei Unsicherheit.
- Beachte regionale Unterschiede zwischen länder und Flughäfen.
Standardimpfungen checken: dein Basis-Impfschutz für Reisen
Ein stabiler Basis-Impfschutz ist die einfachste Vorsorge für jede Reise. Beginne mit einem Blick in deinen Impfpass und kläre Lücken frühzeitig.

Tetanus, Diphtherie, Polio: Auffrischungen vor der Reise prüfen
Prüfe, ob Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis aktuell sind. Auffrischungen werden oft alle 10 Jahre empfohlen.
Selbst bei kurzen Trips sind diese Impfungen wichtig. Wunden, enge Kontakte auf Märkten oder unbequeme Transporte erhöhen das Risiko.
Masern: Schutz besonders für Kinder wichtig
Masernschutz ist zentral. Kinder und ungeimpfte Erwachsene brauchen einen vollständigen Impfstatus.
„Masern brechen auch in Reiseknotenpunkten aus — prüfen und schützen.“
- Wie erkennst du Lücken? Schau auf Datum und Anzahl der Dosen im Impfpass.
- Fehlt etwas, vereinbare rechtzeitig Termine: Manche Impfstoffe brauchen mehrere Wochen.
- Bereite den Arzttermin vor: Impfpass, Vorimpfungen, bekannte Allergien notieren.
Diese Informationen helfen dir, sicher und unbeschwert zu reisen. Ein kurzer Check spart oft Ärger unterwegs.
welche impfungen für südafrika: Empfohlene Reiseimpfungen für die meisten Reisenden
Eine verlässliche Reisevorbereitung beginnt mit dem Schutz vor Darminfektionen. Kurz: Die Frage welche impfungen für südafrika betrifft oft Hepatitis A als Standardempfehlung.

Hepatitis A: empfohlen wegen Übertragung über Wasser und Nahrungsmittel
Hepatitis A wird allen reisenden empfohlen. Die Übertragung erfolgt meist über wasser und kontaminierte Speisen.
Schon ein einzelnes verunreinigtes Gericht kann reichen. Deshalb ist die Impfung auch für touristische Aufenthalte sinnvoll.
- Plane die impfung rechtzeitig: ideal sind mehrere tage bis Wochen vor Abreise, je nach Schema.
- Risikosituationen: Streetfood, Ausflüge ins Landesinnere und schwankende Infrastruktur erhöhen das risiko.
- Kombiniere Impfschutz mit einfachen Hygieneregeln: Flaschenwasser, heiß zubereitetes Essen und Händehygiene.
Zusammen mit Basisimpfungen ist Hepatitis A für die meisten Reisenden eine hohe Priorität. So bleibt deine reise sicherer und entspannter.
Impfungen je nach Risiko: Was bei Langzeitaufenthalt, engem Kontakt und einfachen Bedingungen wichtig wird
Bei längeren Aufenthalten und engem Kontakt zur lokalen Bevölkerung ändern sich deine Prioritäten bei der Vorsorge. Entscheide nach Risiko, nicht nach Gefühl: Je länger du bleibst und je näher der kontakt zu anderen Menschen, desto relevanter werden Zusatzimpfungen.

Hepatitis B
Hepatitis B ist wichtig, wenn du engen sozialen kontakt hast oder lange vor Ort bleibst. Dazu zählen medizinische Eingriffe, Tattoos, Piercings oder längere Arbeit mit der Bevölkerung.
Typhus
Typhus empfiehlt sich bei mangelhafter Hygiene, einfachen Unterkünften oder wenn du oft außerhalb touristischer Standards isst. Bei längerer Reisezeit wird die Impfung relevanter.
Tollwut
Tollwut ist Pflicht in deiner Planung, wenn du viel in ländlichen Gebieten wanderst, mit tieren arbeitest oder mit kindern reist. Beachte aktuelle Meldungen über steigendes Tollwut‑risiko in einigen Regionen (z. B. KwaZulu‑Natal).
- Jede Biss- oder Kratzverletzung ist ernst: sofort ärztlich versorgen lassen.
- Besprich mit dem Arzt, was Priorität hat, wenn die Zeit knapp ist.
Malaria in Südafrika: Risikogebiete nach Provinz und Saison
Malaria verteilt sich in Südafrika sehr ungleich — deine Route entscheidet über das Risiko. Prüfe gezielt die betroffene provinz und die Reisezeit, bevor du Maßnahmen planst.

Hohes Risiko (September bis Mai): Mpumalanga — Nordosten/Osten
In Mpumalanga (Nordosten/osten) besteht von september mai hohes Malariarisiko. Besonders betroffen sind der Krüger‑Nationalpark und benachbarte parks.
Hohes Risiko (September bis Mai): Limpopo — Norden/Nordosten
Limpopo im norden nordosten zeigt ähnliche Muster. Auch hier steigt die Gefahr nach Regenfällen.
Juni bis August: Abnahme, aber nicht null
In den Kernregionen sinkt das Risiko in juni august auf mittleres bis geringes Niveau. Trotzdem besteht weiter ein Restrisiko.
Geringes Risiko im übrigen Norden und malariafreie Zonen
Teile von KwaZulu‑Natal (Nordostküste) und ausgewählte parks gelten meist als geringes Risiko. Viele Städte wie Kapstadt, Johannesburg, Pretoria, Durban und Port Elizabeth sind malariafrei.
Wichtig: Etwa 99% der Fälle entfallen auf Plasmodium falciparum — eine ernsthafte gefahr. Prüfe kurz vor Abreise aktuelle meldungen, damit du Reise und Schutz passend planst.
Malariaprophylaxe, Stand-by und Mückenschutz: So schützt du dich konkret
Praktische Maßnahmen am Abend und die richtige Medikation geben dir mehr Sicherheit vor Ort.

Wann Chemoprophylaxe sinnvoll ist
In Hochrisikogebieten (September–Mai) wird eine Chemoprophylaxe empfohlen. Gängige Optionen sind Atovaquon/Proguanil, in Sonderfällen Mefloquin oder Doxycyclin als WHO‑Alternative.
Die Auswahl besprichst du immer mit dem arzt. Er berücksichtigt Vorerkrankungen und Wechselwirkungen.
Stand‑by‑Therapie in der Trockenzeit
In der Trockenzeit (Juni–August) kann in bestimmten Situationen eine Stand‑by‑Medikation sinnvoll sein. Diese Option gilt für kürzere Aufenthalte in Randgebieten.
Typische Mittel für eine Notfallgabe sind Atovaquon/Proguanil oder Artemether/Lumefantrin. Kläre Einnahme‑Regeln vor der Abreise.
Expositionsprophylaxe — praktische Regeln
Kein Tablettenregime ersetzt konsequenten mückenschutz. Nutze ein imprägniertes Moskitonetz in einfachen Unterkünften.
Trage abends lange, helle kleidung und verwende ein hochwirksames Repellent auf unbedeckter Haut.
| Maßnahme | Wann | Wirkung |
|---|---|---|
| Chemoprophylaxe | Sep–Mai in Risikogebieten | Reduziert Malariarisiko deutlich |
| Stand‑by‑Therapie | Jun–Aug, ausgewählte Fälle | Notfallbehandlung vor ärztlicher Versorgung |
| Moskitonetz (imprägniert) | Bei Schlafplätzen ohne Klimaanlage | Physischer Schutz vor Stichen |
| Repellent + helle kleidung | Abend & Nacht | Vermindert Anziehungsfaktor für Mücken |
| Klima/geschützte Räume | Dämmerung und Nacht | Weniger Kontakt mit infizierten Mücken |
Praktische Tipps für abends und bei Fieber
Vermeide Dämmerungsaktivitäten im Freien. Suche klimatisierte oder mückengeschützte Räume zum Schlafen.
Bei Fieber nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet: such innerhalb weniger tage einen arzt auf und nenne das betroffene Gebiet.
- Kurz: Chemoprophylaxe in Regenzeit, Stand‑by nur bei Bedarf.
- Immer: mückenschutz, helle kleidung, Moskitonetz und Repellent.
- Bei Symptomen: schnell medizinische informationen liefern und handeln.
Hygiene, Wasser und Essen: Risiken für Darminfektionen und wie du sie senkst
Viele Reiseprobleme lassen sich durch einfache Trink- und Essensregeln vermeiden. Halte dich an klare, praktikable Maßnahmen, dann minimierst du das Risiko für Magen‑Darm‑Erkrankungen.

Trinkwasser & Zähneputzen
Nutze Flaschenwasser oder abgekochtes Wasser zum Trinken und Zähneputzen, besonders wenn die Qualität schwanken könnte. Kurz abgekochtes Wasser ist sicherer als Leitungswasser in ländlichen Gebieten.
Lebensmittelregel
Boil it, cook it, peel it or forget it. Vermeide Rohkost, Eiswürfel und lauwarme Speisen. Iss nur heiß zubereitete Gerichte oder geschälte Früchte.
Händehygiene unterwegs
Wasche Hände vor dem Essen und nach der Toilette. Nimm eigene Seife mit und meide Gemeinschaftshandtücher.
| Maßnahme | Wann | Warum |
|---|---|---|
| Flaschen-/abgekochtes Wasser | Jeder Trinkvorgang | Reduziert kontaminationsbedingte Infektionen |
| Gekochte Speisen / Peel | Bei Straßenverkauf | Schützt vor bakteriellen Erregern |
| Eigene Seife & Handdesinfektion | Vor Snacks, nach WC | Verringert Erregerkontakt zwischen Menschen |
| Ärztliche Abklärung | Bei >3 Tage Durchfall / Fieber | Verhindert Komplikationen |
Diese informationen helfen dir als reisenden, sorgfältig zu planen. Kleine Gewohnheiten sparen dir unangenehme tage und schützen andere menschen unterwegs.
Weitere Gesundheitsrisiken vor Ort: Tiere, Klima und medizinische Versorgung
Manche Gefahren lauern außerhalb des Impfpasses — Tiere, Klima und die Frage nach rascher medizinische versorgung zählen dazu. Informiere dich kurz vor Abreise über aktuelle meldungen aus Regionen im Norden und KwaZulu‑Natal.

Vorsicht bei Tierkontakten
Bei jedem Biss oder Kratzer sofort mit Wasser und Seife reinigen. Danach suchst du umgehend einen Arzt auf, denn Tollwut ist ein Notfall.
Sonnenschutz im warmen Klima
Die Sommer sind warm, die Winter mild. Zwischen November und Mai fallen die meisten Niederschläge.
Schütze dich mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF 30–50), UV‑Schutz‑kleidung und meide die pralle Sonne von 12–15 Uhr, besonders bei kinder.
Medizinische Versorgung & Versicherung
Die versorgung vor Ort ist oft gut, private Behandlungen können aber teuer sein. Eine Auslands‑Krankenversicherung lohnt sich normalerweise.
„Prüfe Tarif und Rücktransport‑Optionen, bevor du losfährst.“
Reiseapotheke – das solltest du dabeihaben
Pack: Fieber‑ und Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall, Desinfektion, Mückenschutz und Pflaster/Verbandsmaterial. Dauermedikamente ins Handgepäck.
- Behalte aktuelle meldungen im Blick (z. B. Tollwut‑Warnungen, Chikungunya‑Fälle 2025).
- Bei Unsicherheit: kurz beim Arzt oder der Versicherung nachfragen.
Fazit
Ein kurzes Resümee hilft dir, die Sicherheits‑Checks vor der Abreise zu priorisieren. Es gibt selten eine allgemeine Impfpflicht; entscheidend sind dein Einreiseweg, die konkrete provinz und dein persönliches risiko.
Prüfe vor allem die einreise-Regeln (Gelbfieber bei bestimmten Stopps) und bring deinen Basis‑Impfschutz auf Stand. Ergänze zielgerichtet Reiseimpfungen wie Hepatitis A nach deinem Profil.
Plane Malariavorsorge regional: besonders im nordosten und im norden sind Vorsichtsmaßnahmen je nach Saison wichtig; viele Städte im Land bleiben malariafrei.
Setze zusätzlich auf Mückenschutz, Wasser‑/Hygiene‑regeln, UV‑Schutz und eine vollständige Reiseapotheke. Mach kurz vor Abflug den letzten Check auf offiziellen seiten — und such bei Fieber nach Rückkehr sofort ärztliche Hilfe und nenne Reiseorte und -zeiten.